Im Kontext einiger Diskussionen zu der Situation in der Türkei, dem Krieg gegen die kurdische Bevölkerung, dem deutschen Bündnis

mit der kriegerischen Regierung dort und angesichts der erneuten Massenflucht aus Aleppo veröffentlichen wir hier einen Link "Selektive Empathie und gefährlicher Nationalismus: „Kurdische Terroristen, türkische Revolutionäre“?" und einen Text, welche zum Zeitpunkt der Gezi Park Proteste diese auf ihren nationalen Charakter hin untersuchen und beschreiben. Der Text ist die Übersetzung der Kolumne "Vor lauter Frühlingen sind die Winter vergessen worden" von Café Morgenland aus dem Juli des Jahres 2013.

"Gezi-Parkı Direnişi" Vesilesiyle Türkiye
Baharlar ve Kışlar

(06.07.2013 tarihinde Radyo FSK'da Almanca olarak yayınlandı. Dinle /İndir)

Bir aydan uzun bir süredir Türkiye’de – genellikle “Gezi Parkı Direnişi” adıyla anılan – kitlesel ayaklanmalar vuku buluyor. ‘Kitlesel ayaklanma’ tabiri bu bağlamda mâkul ve isabetli görünüyor, çünkü 28 mayısta patlak veren eylem dalgası hem kitlesellik hem de ayaklanma niteliklerini haiz. (İktidarın emniyet aygıtının verdiği bilgilere göre şimdiye kadar 5 milyonun üzerinde katılım gerçekleşti. Öte yandan eylemlerin şimdiye kadarki ortak paydası ve eylemcilerin ortak motifleri hükümet karşıtlığı olmakta ki bu hükümet karşıtlığı sadece barışçıl değil aynı zamanda aktif fizikî mukavemet, arbede tarzında da tezahür etmekte.)

Olivgrün ist auch eine Farbe

In Flensburg – ein Ort in den viele Szenegeflüchtlinke gezogen sind – ausgerechnet dort hat die wohl nächstgelegene Wagenplatzräumung, mit Sinnmerkmalen der Zerstörung des Sozialen Zentrums in Norderstedt mit dem entsprechenden Polizeiaufriss stattgefunden.

Hamburg wäre der dafür bevorzugte Ort gewesen. Daß dem nicht so war, ist einer der Gründe, aus denen der ehemalige Bezirksamtsleiter seit nun 4 oder 5 Jahren auf die Rückkehr aus dem „dass es ein Leben außerhalb der Politik gibt“ wartet. Einer der Gründe auch, die dem Wagenplatz Zomia Schanzenstarre verleiht.

Das, was in Flensburg geschieht, ist für Hamburg angezeigt mit dem Wechsel des Innensenators, angekündigt mit einem 3 Tage turn von Massenabschiebungen aus der Freien und Hansestadt, einem Abschiebegefängnis auf dem Flughafen und einem Rammbock für Hausdurchsuchung in der Nähe des Dammtorbahnhofes. Back to the nineties und zu Schill unter moderierter Führung eines Bezirksamtsleiters, dessen Qulifikationsmerkmal zu dem Amt des Innensenators die Polizeieinsätze gegen das KoZe gewesen sind.

Eine Volksgemeinschaft vereint im glücklichen Bergschweinchen Randnotizen zur verlässlichen Weiterführung der mörderischen NSU-

CM auf FSK 93.0 Megahetz(e) - (Gast-)Kolumne des Café Morgenland - Februar 2016

Zu lesen im aktuellen transmitter oder auf der Seite von Café Morgenland. Zu hören auf freie-radios.net.

Freier Sender Kurs am 13. Februar

Alle zwei Monate, immer am zweiten Samstag eines "geraden" Monats, findet im FSK der Freie Sender Kurs, das allgemeine Einführungstreffen für alle Neuen und Interessierten, statt. Darin geht es um das Konzept von freiem Radio, die Struktur des Freien Sender Kombinats, die generellen Rahmenbedingungen, Studiotechnik, Musik im freien Radio und all das was Ihr über das FSK wissen wollt.

Nächster Termin:
Samstag, 13. Februar 2016
Beginn: 12 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber gern gesehen: Schreibt hierzu eine kurze Mail an freiesenderkurse [at] fsk-hh [dot] org, kommt im FSK-Büro vorbei oder ruft unter 040 - 43 43 24 an und lasst Euch einen Platz sichern.

transmitter 0216 online



Jetzt online: der aktuelle Transmitter, die Programmzeitschrift des Freien Sender Kombinats. Kostenlos zu finden in vielen Cafés, Bars, Kneipen, Spelunken, Büchereien, ... Als FSK-Fördermitglied könnt Ihr Euch den Transmitter jeden Monat nach Hause schicken lassen!

Inhalt:

  • »Im Tal der Ahnungslosen« - Rassismus in Sachsen damals wie heute
  • Eine Volksgemeinschaft vereint im glücklichen Bergschweinchen - Randnotizen zur verlässlichen Weiterführung der mörderischen NSU-Vorsätze
  • Anna, Arthur, VDS and your Social Life
  • Ich muss kein Freund der Rigaer Straße sein, um Grundrechtsverletzungen scheisse zu finden
  • Gegen Deutschland und seine Nazis - Wer aber vom Rassismus nicht reden will, sollte auch vom NSU schweigen (IV. Abschnitt)
  • Radioprogramm im Februar 2016

Zum Download als PDF hier klicken. Unser digitales Transmitter-Archiv findet Ihr unter www.fsk-hh.org/transmitter.

Difficult Music For Difficult People (Monday \ 5-7 pm MEZ / 4-6 pm GMT)

And what exactly is a dream? And what exactly is a joke? Franck Vigroux & Matthew Bourne, L Neils, Metrist, Wanda Group, Cienfuegos, Basic Rhythm, Imaginary Forces, Surgeon, Tim Hecker, Martijn Comes, Keda, Albert Ayler, Ran Slavin and Mike Cooper.
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Tune in, drop out!
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Mon,. 1 February 2016 @ Futuremusic FM
10 pm GMT / 11 pm MEZ
The Rail Cables radio show
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Fri., 5 February 2016 @ Häkken

SEK-Einsatz gegen Wohnprojekt in Friedrichshain / #rigaer / Audio Mitschnitt der Pressekonferenz

Dokumentation von Studio Ansage der Pressekonferenz am Abend danach - Erklärung der BewohnerInnen der Rigaerstr. 94 und 34 sowie einer Anwohnerin und ihrer Kinder

"Am Abend des 13.01. fuhren mehrere Hundertschaften Polizei, ein SEK-Team, Hundestaffeln, Hebebühnen und ein Helikopter im "Gefahrengebiet" rund um die Berliner Rigaerstraße auf. Laut den BewohnerInnen wurde ohne Durchsuchungsbefehl eine Razzia gegen das autonome Hausprojekt Rigaer 94 durchgeführt. Anlass war eine Auseinadersetzung mit einem Polizeibeamten am Mittag.

"Die Angriffe in Connewitz sind keine bloße Reaktion auf antifaschistische Aktionen gegen Nazis und LEGIDA"

Wir dokumentieren die Erklärung des Conne Island zum Nazi Angriff am Montag:

..."Die Angriffe in Connewitz sind keine bloße Reaktion auf antifaschistische Aktionen gegen Nazis und LEGIDA. Sie stehen in einer Reihe mit rechten Angriffen in Leipzig und Sachsen. Im Laufe der letzten Monate wurde eine Vielzahl von Brandanschlägen verübt bei denen mindestens billigend in Kauf genommen wurde, dass Menschen verletzt oder getötet werden. Das Ziel waren vor allem Flüchtlingsunterkünfte, Dönerimbisse, linke Wohnprojekte und alternative Bauwagen. In zahlreichen Kleinstädten kam es zu rassistischen Übergriffen und Ausschreitungen vor Flüchtlingsunterkünften." ...

Timo Stadler von Querfunk Karlsruhe ist gestorben.

Völlig unerwartet und für alle unvorbereitet, im Alter von nur 46 Jahren. Timo hat auch mit uns im FSK ein intensives Leben geführt.
Wir haben seine Projekte und Aktivitäten im Rahmen bundesweiter Vernetzungsarbeiten der Freien Radios über viele Jahre hinweg bewundert. Ohne Timos Arbeit gäbe es die Freie Radio Landschaft wie wir sie heute kennen, nicht. An der Entwicklung des Austausch Portals http://freie-radios.net hatte er erheblichen inspirierenden Anteil. Über fast 20 Jahre war Timo neben seinen Arbeiten bei und für Querfunk Karlsruhe auch im Bundesverband Freier Radios ein gedankenvoller, schöpferischer Partner. Bei der Konstituierung und Strukturierung des BFR - des Bundesverbands Freier Radios - hat er maßgeblich mitgewirkt; ebenso in den Verhandlungen zu den allerersten GEMA / GVL Verträgen, die es den Freien Radios überhaupt erst ermöglichten, abgabenpflichtige Musik und Texte auszustrahlen. Timo wusste, dass zum Freien Radio machen nicht nur das Senden gehört, sondern auch und gerade die Selbstreflexion über das eigene Tun und die gemeinsame Anstrengungen, dazuzulernen. Er war deshalb maßgeblich und mit nie ermüdendem Eifer an der Organisation des alljährlich stattfindenden Radiocamps am Bodensee beteiligt, dessen Austausch Generationen von RadiomacherInnen geprägt hat. Seine hartnäckige Weise, sein bisweilen störrischer Dickschädel – oft spürten wir die Verzweiflung über die politischen Zustände, die ihn antrieb, darin erst später. Wir erinnern Timos Empörung, als er während der Demonstrationen im Winter 2002 in den Wochen nach der Räumung des Bauwagenplatzes Bambule in Hamburg bei vorgehaltenem Presseausweis dennoch per HVV Bus in einer Polizeizelle Quartier nehmen sollte. Wir erinnern seine Begeisterung bei der Teilnahme am öffentlichen Radiohören während des totalen Demonstrationsverbots in der Mönckebergstrasse wegen der Bambule, bei der seine Reportagen Standards gesetzt haben. Wir erinnern und verabschieden uns von einem Menschen, der ganz selbstverständlich immer an unserer Seite gewesen ist.
Wer sich mit uns verabschieden möchte: die öffentliche Trauerfeier für Timo findet am Freitag, den 18. Dezember um 14 Uhr in der Großen Kapelle auf dem Karlsruher Hauptfriedhof statt.

Schwerwiegende Verletzung der Rundfunkfreiheit: FSK klagt gegen den Undercover-Einsatz der Polizistin „Iris Schneider“ im Radio

Pressemitteilung, 4. November 2015

Schwerwiegende Verletzung der Rundfunkfreiheit:
FSK klagt gegen den Undercover-Einsatz der Polizistin „Iris Schneider“ im Radio

Das Freie Sender Kombinat (FSK) hat beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Behörde für Inneres und Sport eingereicht, um juristisch feststellen zu lassen, dass der Einsatz der Polizeibeamtin mit dem Tarnnamen „Iris Schneider“ im Radiosender zwischen 2003 und 2006 rechtswidrig war.

Vor genau einem Jahr war die Enttarnung der Beamtin auf der Website http://verdeckteermittler.blogsport.eu/veroeffentlichung/ in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Seitdem beobachtet FSK die zähe Aufklärung des Falls „Iris Schneider“ im Hamburger Innenausschuss. Die Polizistin war in der linken und queer-feministischen Szene in Hamburg gleichzeitig als Beamtin für Lageaufklärung (Gefahrenabwehr) und als Verdeckte Ermittlerin (Strafverfolgung) eingesetzt. Erst nachdem der Radiosender und die Redaktion re(h)v(v)o(l)lte radio ihre eigenen Recherchen über den Einsatz der Ermittlerin im Radio veröffentlicht hatten, gab der Sicherheitschef der Innenbehörde Bernd Krösser zu, dass der Umfang des Einsatzes im FSK „weitergehender“ gewesen sei als zunächst angenommen. Die Polizeibeamtin hatte an Redaktionssitzungen teilgenommen, Sendungsinhalte mitbestimmt und Beiträge vorbereitet. Sie moderierte Sendungen, führte Interviews und berichtete live von Demonstrationen und Kulturveranstaltungen. Über die Radioarbeit hinaus pflegte „Iris Schneider“ mit den Redaktionsmitgliedern Freundschaften, besuchte sie regelmäßig zu Hause und nahm an gemeinsamen Ausflügen teil.

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