Weblog von nfsu

„Beim G20-Gipfel gab es bereits 35 Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr, von denen mehr als 20 genehmigt wurden."

Wir dokumentieren eine Presseinfo der Linksfraktion zu einer Tagung der Bundeswehrführungsakademie Blankenese mit dem Referenten Hartmut Dudde:
"18. Oktober 2017
Polizeieinsatz bei G20 ein Erfolg – nach militärischen Kriterien?

Auf dem ersten „Trinationalen Workshop Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg trägt heute der leitende Polizeidirektor Hartmut Dudde eine Auswertung des OSZE- und des G20-Gipfels vor. Laut Programm wird er darlegen, dass die Polizei bei beiden Einsätzen „professionell, mit Fingerspitzengefühl, besonnen und mit Augenmaß, aber auch konsequent“ vorgegangen sei. In einem weiteren Workshop mit dem Schweizer Divisionär Hans-Peter Kellerhals geht es um die Frage, „wie Streitkräfte zivile Sicherheitskräfte im Schutz kritischer Infrastrukturen unterstützen können und wie dies gemeinsam trainiert werden kann“.

"Ich kann nicht für die Freiheit aller Anderen kämpfen , wenn ich meine eigene Freiheit mißachte"

Das gilt, das ist abzuwägen, weil, das Umgekehrte gilt gleich.
Wahrheit und Lüge dagegen nicht.

Der aktuelle Innensenator hat im heutigen Sonderausschuß klargemacht, daß
Erstens er die im Editorial des August/September zitierte im voraus geschriebene Beurteilung zum kommenden G20 nicht verstehen will:
Schon am 18. Januar 2016, der ersten Lagebesprechung unter Teilnahme auch des Gesamteinsatzleiters sei von niemanden eine Einschätzung zu hören gewesen, daß man wegen der linken Szene den G20 nicht machen könne. Alle seien grundsätzlich überzeugt gewesen, (unter dem Motto wohl, dann erst recht), gerade das machen, wegen der linken Szene.
Zweitens: An der "linken Szene" demonstriert Deutschland Unterdrückerqualitäten. An den Nazis demonstriert Deutschland Demokratie.
(Auch unter demokratischen Bedingungen kommen Personen an die Macht, die kaum etwas von einer demokratischen Haltung mitbekommen haben, sondern ihr Gewählt-Sein als Sieg (fast als Erwählung) interpretieren in dem Sinne, dass die Gegner und deren Ideen damit besiegt wären und sie legitimer Weise jetzt technokratisch alle Mittel zynisch nutzen könnten, um ihre Sicht der Welt durchzusetzen.)

Warum?

Ihr seid Scheiße Hamburg!

Transparent am Gängeviertel: "Wir sind alle da, INDYMEDIA"

So ist es oder that's

Wie das Ende begann - Zum Verbot von Indymedia Linksunten

Wie das Ende begann, fragten sich bald nach 1933 die Ersten. Zuvor, ab ca. 1928 war das offensichtlich Kommende noch keiner Frage hold gewesen. Wir wollen an dieser Stelle drei ältere Beiträge des nfsu empfehlen, um zu verdeutlichen, daß das, was begonnen hat, ein Ergebnis haben wird. Die Polizeiausschreitungen zum G20 stellen (nur eine) Etappe dar. Historische Schritte aus den vergangenen Hamburger und Bundesinnenminister Polizei Jahren sind gewesen:

"«Oh Mann, sorry!», ruft der Steineschmeisser."

Aus der WOZ: "Die Nacht im Schanzenviertel"
... "«Oh Mann, sorry!», ruft der Steineschmeisser. Die beiden geben sich die Hand. «Das ist normal bei uns, wir sind uns das gewohnt», meint der Anwohner." ...

Listen our Radio: fiction for fairies+cyborgs Ausgabe übers Schreiben heute um 22.00 Uhr

Ein Que(e)rverweis durch das FSK Programm für den heutigen Abend: fiction for fairies+cyborgs Ausgabe übers Schreiben

"kurze Begegnungen mit

Samuel R. Delany, Roland Barthes, Toni Morrison, Christa Wolf, Julia Kristeva,

Jacques Derrida, Monique Wittig, Cherríe Moraga,

eine längere mit Donna Haraway,

und einen ersten Teaser für k katers Nymphengarn !

a space of transgression * a space that transgresses us * a fictional place of belonging"

EA Mitteilung, wonnach, nicht geklagt werden solle, ist falsch und sollte so nicht befolgt werden #NoG20

Richtig ist, daß sehr wohl geklagt werden soll. Dafür ist gründliche Beratung, auch juristisch und auch mit "out of action" zur Vorbereitung dringend notwendig. Es gilt der Degenhardt Satz: "Welche sich stark genug vorbereitet haben, sollen das machen." Alle von den Hamburger Polizeibrutalitäten und der Außerkraftsetzung des Rechtsstaates durch die Hamburger Deutsche Politik betroffen geblieben sind, werden auf allen Ebenen kämpfen und dabei nicht alleine sein.

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