Weblog von nfsu

Heute auf FSK: Griechenland akut

Alle gegen Jede - Die Gesellschaft zerfällt.
Das Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen im Gespräch mit Ralf Dreis.

Sächsisch-extremistisches Hausrecht

Sachsen als Bundesland hat einiges zu bieten: In Dresden die Stürmung von Büros, in Lübeck CS Gas und Kirchensturm, in Leipzig und in weiteren Städten gestern Hausdurchsuchungen mit 400 beteiligten Polizist_Innen. Schon seit geraumer Zeit gibt es dort Mittelstreichungen für Initiativen, Projekte, Organisationen, Vereine und Verbände welche sich einer "Extremismusklausel" nicht unterwerfen mögen. In der Summe alles Ergebnisse der "Extremismusdiskussion".

Witjastiefe 3 startet

Freie Radios sind zu allererst real existierender Freiraum in Zeiten kapitalistischer Zeichenhohheit. Damit wird freies Radio zu einem wichtigen Ort von Fragestellungen: Es sind Projekte, die auf dem Feld öffentlicher Diskussion agieren. Und damit geht es um ganz andere Formen der Kommunikation, als das warenförmige Angebot besonderer Schmeckerlis. Unter dieser Prämisse starten am Dienstag den 6.4. ab 10 Uhr das Freie Senderkombinat Hamburg und Radio CORAX Halle mit Witjastiefe 3 eine gemeinsame Magazinsendung. Diese wird in beiden Städten gleichzeitig gestaltet und ausgestrahlt.

Das Verfahren gegen Andrej Holm ist eingestellt!

Wie soeben bekannt wird, hat die Bundesanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Andrej Holm eingestellt. Der Anfangsverdacht habe sich nicht erhärtet, so zu lesen bei einstellung.so36.net. Für Andrej Holm und die ihm nahe Stehenden gehen damit drei Jahre Verfolgungsdruck, zeitweise Untersuchungshaft und Durchsuchungen mit vorgehaltener Waffe zu Ende.

Schläger verhindern eine Filmvorführung: Zur Deutung eines Gewaltdiskurses

Am 25. Oktober sollte im Kino B-Movie der Film Claude Lanzmanns "Pourquoi Israel" gezeigt werden. Mit dem Einsatz von körperlicher Gewalt haben Angehörige des Zentrums B5 die Aufführung verhindert. Die Vorgänge sind inzwischen wohl bekannt und sind daher hier nur kurz skizziert. Zumal: In Zyklen wiederholen sich derartige Angriffe und die Anzahl der in tätliche Erscheinung getretenen Schläger in Hamburg hat sich über die vergangenen Jahre erhöht. Zur Begründung dieser gewalttätigen Diskursabwehr führten sie (die B5) anschließend im Internet an:

"Der Zionismus erweist sich als rassistisches Projekt, künstlich soll der jüdische Charakter gewahrt werden..."

"Wir wissen, welche Leute uns am 25. Oktober gegenüber standen: stadtbekannte Antideutsche, darunter ein Bahamas-Autor und Teile von FSK, die seit Jahren auf verschiedenen Ebenen internationalistische Politik bekämpfen. Es gehört oft zur Strategie von Antideutschen, sich selbst nicht so zu bezeichnen..."

"Der Bezug der Antideutschen auf Lanzmann ist kriegsverherrlichender Natur und nicht, wie gerne behauptet wird, seine Leistungen in der Resistance gegen die deutschen Faschisten."

Der Film thematisiert die Existenz des jüdischen Staates aus der persönlichen (Erzähl-) Perspektive von Überlebenden der Shoa. Somit nimmt der Film eine implizit zionistische Position ein, indem er die Existenz Israels als Staat der Überlebenden sowie der weltweit potentiell bedrohten Jüdinnen und Juden legitimiert. Das ist das Thema des Films, nicht mehr und nicht weniger.

In Hamburg hat sich die Polizei zu einem politischen Apparat verselbstständigt

Seit ca. einem Jahr verfolgt die Hamburger Polizei eine ganz eigene Politik, die sich dadurch auszeichnet, den innenpolitischen Teil des Koalitionsvertrages in wesentlichen Punkten zu unterlaufen.
Die Maßnahmen dieser Politik waren bis auf Weiteres und ganz unvollständig:
Auflösung von Demonstrationen; Durchprügeln von Nazi Aufmärschen um jeden Preis; Inszenierung von Krawallen (beim Schanzenfest nicht zum ersten Mal); Angriff auf einen Stadtteilrundgang; Blockierung von Demonstrationen; Einprügeln auf SchülerInnen; Erstürmung der Roten Flora...

Zu den Gewalt Auseinandersetzungen nach dem Schanzenfest

Kurzmeldung aus der heutigen Sitzung des Innenausschusses der Hamburger Bürgerschaft

Akute Bedrohungssituation in Kiel

In der Nacht von Freitag 29. Mai auf Sonnabend 30. Mai zeitgleich um 3 Uhr wurden in den Wohnprojekten Timmerberg und Hansastraße 48 in Kiel Fensterscheiben mit Steinen eingeworfen.
In einer Sondersendung berichteten unsere Korrespondenten. Außerdem interviewen wir einen Bewohner des Projektes "Timmerberg" und fassen die Ergebnisse unserer Nachfragen bei der Kieler Polizei zusammen. Zu hören ist diese Sendung unter: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=28259

Nazi Übergriffe in Kiel

Nachdem bereits am 18. April in Kiel ein Ballettänzer lebensgefährlich verletzt worden war und seit über einem Jahr mehrere Projekte und Wohnungen angegriffen wurden, gab es am vergangenen Wochenende eine offene Bedrohung eines Wohnprojekts.

Wir dokumentieren:

Presserklärung der Wohnungsgenossenschaft Dampfziegelei e.G. – mit der Bitte um Veröffentlichung

Online hören

.



Feedback

Sendungen