Musikredaktion

Ale und Harald tun es

Es gibt kein Konzept hinter A.U.H.T.E., so einfach ist das. Beide sind Linke und beide hören viel Musik, und das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Genau ab da fangen die Sendungen an: Ein Stück von Antonio Carlos Jobim über Architektur, das über 8 Minuten läuft, kann man da nicht früher rausgehen? (H.), ist zeitgenössischer Hardcore nicht völlig überflüssig? (A.), muss jetzt wirklich diese Lil' Kim Single laufen? (H.), mir egal. (A.).

Sunday Service

Der SUNDAY SERVICE ist ein wöchentliches Musikmagazin und wird montags live von 22.00 bis 1.00 Uhr im Freien Sender Kombinat gesendet. Als Wiederholung läuft die Sendung dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr. Als Austauschsendung sind wir ebenfalls bei den Kollegen vom bermuda.funk (siehe http://www.bermudafunk.org) in Heidelberg und Mannheim zu hören. Seit 1996 bietet der SUNDAY SERVICE den RadiohörerInnen eine geschmackssichere Auswahl an musikalischen Neuveröffentlichungen zwischen Pop und Elektronik.

Musikredaktion

Musik ist nicht nur Musik
Sie existiert - und ist nur zu verstehen - im gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang; ihr liegen soziale, ökonomische, politische und historische Bedingungen zugrunde. Aufgabe der FSK-Musikredaktion kann es deshalb nicht lediglich sein, Tonträger bewußtlos, bzw. nach Maßgabe des subjektiven Gefallens der jeweils Sendenden abzuspielen.
Produktionsbedingungen
Die Produktionsbedingungen von Musik sollten den Sendenden zumindest bewußt sein, sofern sie nicht in ihren Sendungen explizit thematisiert werden. Sind diese Bedingungen unklar, wird eine Auseinandersetzung mit Geschichte, Funktion und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zumindest eingefordert. Über diese sollte im Rahmen der Musikredaktion referiert und debattiert werden; Dazu haben diejenigen, die Musiksendungen machen, beizutragen und sich die Kenntnisse für ihren Musikstil, möglichst jedoch darüberhinaus, bei Nichtvorhandensein anzueignen.

Neue Musik aus China

einmal im monat senden wir das neuste aus der VrCh und umliegenden regionen - möglichst frisch aus dem flieger getragen, möglichst wenig karaokefähig, möglichst untergrundig und natürlich im besten sinne hörenswert. manchmal gibts interviews mit bands oder live-mitschnitte.


doyoulikechinesemusic [at] fsk-hh [dot] org
Köstlichkeiten aus der Jamband-Welt
http://www.stash-radio.de
Wiederholung der Sendung vom 4. Februar
http://www.fsk-rbk.de

Vom 18.-21. Januar gab es zum 33. Mal wieder klub katarakt und an vier langen Abenden dieses Festivals war Neue Musik der Mittelpunkt. Zur Eröffnung gibt es John Cage, danach abendfüllende Konzerte mit Morton Feldman und Eliane Radigue und den Abschluß bildet die Lange Nacht mit neuesten Arbeiten vieler in Hamburg lebender Komponisten und internationaler Gäste. Zur Sendung werden wir hoffentlich viele Beteildigte im Studio als Gäste begrüssen dürfen. Durch die Sendung führt Olaf Hering.


http://www.fsk-rbk.de

Der Bordunton, Sackpfeifenmusik und Dronology - was hat das miteinander zu tun? Drones – Ausdruck musikalischer Faulheit?In Noise, Metal und Elektronik – überall machen sie sich breit. Wir hören uns das mal an.


jetzmann [at] web [dot] de
http://www.jetzmann.de

RadioWORM #140
stu
to the rescue!
featuring:
- greatest hits

my melody (3:19)
chiprape (3:37)
atari underground chiptune resistance (3:49)
dynamite (4:25)
megablast (4:50)

- atari solo

disco ver atari (3:36)
ready to score (2:32)
fuck machine (2:12)
singing robot (2:18)
st-god back from hell (4:07)
night jam (1:25)
kyou wa koko made (1:56)
such a square (2:46)

- the elements

earth (3:08)
water (2:43)
air (2:01)
fire (2:27)

- 3 chnls4bit

bombtro (3:26)

big up to STU
www.stu.atari.org

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jetzmann [at] web [dot] de
Zu Besuch beim Prinzen von Saint-Germain (2)

Boris Vian verkehrte unter den Existenzialisten und Sartre sorgte dafür, dass er bei "Les Temps modernes" seine "Chronik des Lügners" veröffentlichen konnte. "Wenn Sartre als der ältere und berühmtere der Papst dieser Bewegung war, dann war Vian ihr Prophet", meint Nicole Bertolt. Doch verstand sich Vian überhaupt als Existenzialist? Darauf antwortet Christelle Gonzalo: "Sartre und Camus forderten von Künstlern ein politisches Engagement. Das Geschriebene sollte eine politische Bedeutung haben. Diese Auffassung teilte Vian nicht. Er schrieb, um den Menschen im Imaginären einen Ausweg anzubieten – durch Sätze, welche sie so noch nie gelesen hatten. Vian liebte zu spaßen, wenn er sagte: 'Für die Existenzialisten geht die Existenz der Essenz voraus, für mich gibt es keine Essenz.' " Und Nicole Bertolt fügt hinzu: "In 'Der Schaum der Tage' steht sinngemäß der Satz, dass das Glück jedes Einzelnen wichtiger sei als das Glück von Allen."


neopostpunk [at] fsk-hh [dot] org

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