Redaktion 3
LesungWiederholung vom Februar 2007
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Präsentation und Kritik zweier aktueller Studien zum "Rechtsextremismus"
Etwa jeder vierte Deutsche stimmt ausländerfeindlichen Aussagen zu. Die Ansichten kommen in allen Schichten, Regionen und Altersgruppen vor. Jeder sechste meint, es sollte einen Führer geben. 8,6 Prozent der Befragten hätten ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild. Westdeutsche zu 9,1%. 43,8 Prozent der Ostdeutschen und 35,2 Prozent der Westdeutschen glauben, dass Ausländer nur nach Deutschland kommen, «um unseren Sozialstaat auszunutzen». Bundesweit meinen 39,1 Prozent, dass die Bundesrepublik «durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet» sei. Rund jeder fünfte Befragte meint, dass «der Einfluss der Juden zu groß» sei. 13,8 Prozent meinten, die Juden arbeiteten mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen. Es seien vor allem das Gefühl politischer Einflusslosigkeit und die Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, die die radikalen Einstellungen vieler Befragter begünstigten. Der Begriff «rechtsextrem» sei aus wissenschaftlicher Sicht irreführend. Auch Menschen, die sich als «links» bezeichneten, lehnten nicht alle rechtsradikalen Aussagen ab.
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Vortrag und Diskussion der Gruppe Kanak Attak zur repressiven Integrationspolitik in der "wachsenden Stadt" am Beispiel des Hamburger Schülerregisters.
"Kanak Attak ist der selbstgewählte Zusammenschluß verschiedener Leute über die Grenzen zugeschriebener, quasi mit in die Wiege gelegter "Identitäten" hinweg. Kanak Attak fragt nicht nach dem Paß oder nach der Herkunft, sondern wendet sich gegen die Frage nach dem Paß und der Herkunft. Unser kleinster gemeinsamer Nenner besteht darin, die Kanakisierung bestimmter Gruppen von Menschen durch rassistische Zuschreibungen mit allen ihren sozialen, rechtlichen und politischen Folgen anzugreifen." (Intro der KA Homepage)
Diese Sendung wurde erstellt und am 21.Januar bereits einmal gesendet von: "Das Brett" im Studio F des FSK.
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http://www.kanak-attak.de/ka/about/manif_deu.html
Hallenbaduniversitäten
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Austauschsendung "Sachzwang FM" von QUERFUNK, Karlsruhe.
Drei Beiträge, die sich nach den niederschmetternden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts kritisch mit Geschichtsphilosophie auseinandersetzen:
"Nach Weltuntergang - die Linke, Auschwitz und das Ende der Geschichte" (Jan Gerber, 2006); aus "Jungle World" (50/2006).
"Zehn Thesen gegen Geschichtsphilosophie" (Ilse Bindseil, 1990er Jahre); http://www.ca-ira.net/isf/beitraege/pdf/bindseil-thesen.pdf.
"Gegen Geschichte" (Tjark Kunstreich, 2002). 1. von 2 Teilen aus "Phase 2" (6/2002).
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www.querfunk.de
Diskussion über Inhalte, Möglichkeiten und Entwicklungen von Rehabilitationsmaßnahmen bei chronisch kranken Menschen am Beispiel der Atem-Reha Hamburg.
Vor allem für chronisch kranke Menschen ist eine Rehabilitationsmaßnahme oft eine erste Anleitung, mit der dauerhaften Krankheit umzugehen. Mit Studiogästen (Ärzten, Patienten und anderen) wollen wir der Frage nachgehen, wem eine Rehabilitation nutzt - ist sie vor allem ein "Fit machen für den Arbeitsmarkt"? Wer kann eine solche Reha-Maßnahme beantragen, wie läuft sie praktisch ab, was sind die Ziele und wie wird versucht, sie zu erreichen? Und als Ausblick: welche Veränderungen sind bei den Trägern ggf. zu erwarten, sind solche Maßnahmen in Zeiten "knapper Kassen" von Streichung bedroht? Am Beispiel der Atem-Reha Hamburg (eine ambulante Reha-Einrichtung für Erkrankungen der Lunge) wollen wir diese und andere Fragen diskutieren. ZuhörerInnen können sich über das Studiotelefon (432 500 46) beteiligen.
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Veranstaltungsmitschnitt des Geschichtsleistungskurs des Gymnasium Corveystraße, vom Januar zur Geschichtspolitik in Deutschland und Frankreich.
Ein Referent des Abends war Fritz Bringmann.
Die Tageszeitung vom 06.11.2004 über Fritz Bringmann und sein Buch "Erinnerungen eines Antifaschisten 1924-2004":
"Distanziert, aber mit deutlichem Respekt stellt Rudolf Walther den tragischen Lebensweg des Antifaschisten Fritz Bringmann vor, der 1935 als 17-Jähriger von den Nazis zunächst ins Zuchthaus, dann bis zum Kriegsende in verschiedene KZ gesteckt worden ist. Die Zeit nach 1945 war für Bringmann und seine vielköpfige, politisch aktive Familie keineswegs eine friedliche. Durch sein prokommunistisches Engagement wurden sie mit dem greisen, halbblinden Vater aus der zugewiesenen Wohnung geschmissen, später folgten diverse Vorladungen, Befragungen, Gerichtsprozesse und andere Repressalien. Erst im Jahr 2000 wurde ihm von höchster Stelle Anerkennung für seine Lebensleistung zuteil und das Bundesverdienstkreuz zugesprochen, jene Auszeichnung, die ihm die Regierung Kohl trotz vielfacher Fürsprache verweigert hatte. Bringmanns Erinnerungen kämen ohne Pathos daher, dafür aber mit einer Menge politischer Wertungen, angesichts derer sich der Rezensent heftig die Augen hat reiben müssen. Die Stärken des Buchs lägen also "nicht in der historischen Darstellung, sondern in der lapidaren Einfachheit, mit der sich einer an die Zeit erinnert, in der er täglich mit einem Bein bereits im Grab stand"."
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Für eine wachsende Zahl von Menschen steht immer weniger bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung. Insbesondere in den Metropolen herrscht ein immenser Wohnungsmangel, welcher durch (Luxus-)Modernisierungen und Umwandlung in Privateigentum, und in der Folge erhebliche Mietpreissteigerungen, weiter in die Höhe getrieben wird.
Viele werden sehr bald nicht mehr ihre Mieten bezahlen und angemessenen Wohnraum finden können. Und dieses ist oft nur der Beginn bzw. ein Teil der sozialen Krise, mit dem sich die betroffenen Menschen auseinandersetzen müssen.
Eine Sendung der Redaktion 3. Kontakt: redaktion3 [at] fsk-hh [dot] org
„Turn on the Quiet!“ springt als Phönix aus der Asche. Ein neues Konzept. Jazz und Artverwandtes, Musik von Monk und Mahall, Mehldau und Mengelberg.
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„Turn on the Quiet!“ springt als Phönix aus der Asche. Ein neues Konzept. Jazz und Artverwandtes, Musik von Monk und Mahall, Mehldau und Mengelberg.
Im Februar ein Interview zur Ausstellung über Blue Note im Jüdischen Museum und der zweite Teil der Serie „Bacharach Goes Jazz“. Turn on the Quiet!
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Online hören
Podcast
- Ein Prozeß - Ein Land - Keine Gesellschaft - Viel NSU (18.5.13) (Serie 804: Ein Prozeß-Ein Land-Keine Gesellschaft-Viel NSU )
- 135 Selbermachen
- Intros: Postoperaismus
- Hamburger Kundgebung zur Unterstützung von Wohnungslosen unter der Kennedybrücke
- Deutsche Ebenen oder: Wie ein Innensenator das Vertrauen in seine Polizei befragt/nicht befragt
- Mehr als eine Besetzung
- Zwi: Der unabgegoltene Georg Lucas
- Queer Theory und Queer Politics : Thesen zur deutschsprachigen Queer-Debatte (Serie 551: jenseits der geschlechtergrenzen)
- Zum Prozeßauftakt in München
- [Trailer] Ausgerechnet Schweden
Blog
- Laurent de Schepper in der neopostdadasurrealpunkshow, Do. 23.5. von 17 - 19 Uhr
- Einmal denken - Einmal trinken
- Bühnenworte im Mai 2013
- FöMi-Kampagnen-aufleg-Event !today!
- 13.05. / 17-19 Uhr \ Difficult Music – Live: Krankenhavs & Claus Poulsen
- The Female Pressure Radio Show, 10.5.2013 ab 23:00
- Mona Mur, Sprung Aus Den Wolken zu und über den Mythos Berlin, Do. 9.5. 17 -19 Uhr
- Nachtschalter 04/2013 zum Nachhören
- Zum Tod von Lutz Schulenburg
- transmitter 0513 online
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Feedback
- sehr geiler stream. kann mirdavid (nicht überprüft)
- der jingle ist schonUnknown (nicht überprüft)
- http://www.direkteaktion.org/kp (nicht überprüft)
- Eine bessere Welt zupedro (nicht überprüft)
- Hallo zusammen, bei euchMarcus Braeger (nicht überprüft)






