Sendung: Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen; nfsu

"Ich kann nicht für die Freiheit aller Anderen kämpfen , wenn ich meine eigene Freiheit mißachte"

Das gilt, das ist abzuwägen, weil, das Umgekehrte gilt gleich.
Wahrheit und Lüge dagegen nicht.

Der aktuelle Innensenator hat im heutigen Sonderausschuß klargemacht, daß
Erstens er die im Editorial des August/September zitierte im voraus geschriebene Beurteilung zum kommenden G20 nicht verstehen will:
Schon am 18. Januar 2016, der ersten Lagebesprechung unter Teilnahme auch des Gesamteinsatzleiters sei von niemanden eine Einschätzung zu hören gewesen, daß man wegen der linken Szene den G20 nicht machen könne. Alle seien grundsätzlich überzeugt gewesen, (unter dem Motto wohl, dann erst recht), gerade das machen, wegen der linken Szene.
Zweitens: An der "linken Szene" demonstriert Deutschland Unterdrückerqualitäten. An den Nazis demonstriert Deutschland Demokratie.
(Auch unter demokratischen Bedingungen kommen Personen an die Macht, die kaum etwas von einer demokratischen Haltung mitbekommen haben, sondern ihr Gewählt-Sein als Sieg (fast als Erwählung) interpretieren in dem Sinne, dass die Gegner und deren Ideen damit besiegt wären und sie legitimer Weise jetzt technokratisch alle Mittel zynisch nutzen könnten, um ihre Sicht der Welt durchzusetzen.)

EA Mitteilung, wonnach, nicht geklagt werden solle, ist falsch und sollte so nicht befolgt werden #NoG20

Richtig ist, daß sehr wohl geklagt werden soll. Dafür ist gründliche Beratung, auch juristisch und auch mit "out of action" zur Vorbereitung dringend notwendig. Es gilt der Degenhardt Satz: "Welche sich stark genug vorbereitet haben, sollen das machen." Alle von den Hamburger Polizeibrutalitäten und der Außerkraftsetzung des Rechtsstaates durch die Hamburger Deutsche Politik betroffen geblieben sind, werden auf allen Ebenen kämpfen und dabei nicht alleine sein.

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