antirassismus und antizionismus
in auseinandersetzungen über den nahostkonflikt stehen einander oft "antirassist_innen" und "antideutsche" gegenüber. diesen gegensatz hat der publizist udo wolter in dem aufsatz "nicht im namen des anderen" aufgegriffen (iz3w nr. 284). ausgehend von diesem artikel von 2005 sollen im gespräch mit udo wolter die unterschiedlichen positionen geklärt und der eigentliche gegensatz herausgestellt werden. im zentrum steht dabei die frage, welche elemente des verstärkt postkolonial begründeten ANTIrassismus dazu beitragen, "die palästinenser" als "die anderen" der israelis erscheinen zu lassen, anstatt bestimmbare palästinensische und islamistische organisationen und arabische und islamische staaten als feinde israels im blick zu behalten. dabei wird das konzept einer "islamophobie" der kritik unterzogen und nach den ursachen dafür gefragt, warum oft die spezifik eines rassismus gegen muslime geleugnet wird.
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