Redaktion für bürgerliche Kunstmusik: Kammermusik für Chor a cappella und Instrumente

02.02.2008 - 20:00
02.02.2008 - 23:00
Kurzbeschreibung: 
In der ersten Hälfte der Sendung portraitieren wir den Kammerchor «Fontana d'Israel» mit seiner Leiterin Isolde Kittel. Die zweite Hälfte widmen wir Formation Weisser Rausch, die im letzten «Bunkerrauschen» Musik für Flöte und Klavier aufs Programm gesetzt hatte.
Beschreibung: 

In der ersten Hälfte der Sendung portraitieren wir den Kammerchor «Fontana d'Israel» mit seiner Leiterin Isolde Kittel, die wir auch als Studiogast begrüßen werden. Der Chor singt Werke von J.S. Bach, Buxtehude, Schein und Schütz. Dazwischen hört ihr Werke für Flöte solo von Paul Hindemith.
Die zweite Hälfte widmen wir Formation Weisser Rausch, die im letzten «Bunkerrauschen» Musik für Flöte und Klavier aufs Programm gesetzt hatte. Hierzu schreibt das Ensemble: Wie hätte der alte Brahms wohl über seine kompositorischen Nachfolger geurteilt? Bereits das gerade aufgekommene Fahrrad lehnte er kategorisch ab und verweigerte dessen Benutzung. Was hätte er zu Débussys Klanggemälden, Milhauds Harmonien und Hindemiths beißenden Ironien beizutragen gehabt, die alle auf ihre Weise an den von Brahms meisterhaft aufgezeigten Grenzen der traditionellen Harmonielehre rühren? Urteilen Sie mit uns, wenn wir zwei unterschiedliche Werke aus dem gleichen Entstehungsjahr 1894 einander gegenüber stellen: Brahms große Altersweisheit atmende Klarinettensonate op. 120,1 und des jungen Débussys «Prélude à l'après-midi d'un faune», beide in der Fassung für Flöte und Klavier. Flankiert werden beide Werke mit Darius Milhauds Sonatine (1922) und Paul Hindemiths Sonate (1936). Musik, die die unterschiedliche Entwicklung Frankreichs und Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg deutlich erkennen lässt. Es spielen Martin Gonschorek, Flöte und Stefan Matthewes, Klavier. Durch die Sendung führt Michael Petermann.

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