Weblog von neopostpunk

Annäherung an „Exodus“ von DJ Stalingrad in der neo, 26.1.2017, 17.00-19.00 Uhr – mit Friederike Meltendorf

Es bedurfte des Besuchs von Frank Castorfs Volksbühnen-Inszenierung des Dostojewski-Klassikers "Die Brüder Karamasow", um auf das Buch von DJ Stalingrad „Exodus“ (Matthes&Seitz Berlin) aufmerksam zu werden. Denn in dies Stück wurden Passagen aus "Exodus" eingewebt, womit das Stück brachiale Realitätsbezüge zur Aktualität im postsowjetischen Russland erhält. Sebastian Klink hat 2016 im Rahmen der "Schwarzen Serie" "Exodus" als Stück für die Volksbühne inszeniert und Frank Castorf bei der Inszenierung der "Brüder Karamasow" assistiert.

Esther Perbandt über ihre Mode und Gitta Ho über George Grosz in der neo, 12.1., 17 - 19 Uhr

Esther Perbandt – "die Queen of Black and White von Berlin" – macht keine Mode im rasant vergänglichen Sinne, sondern Unisex-Kleider, die sich zwischen den polyphonen Tönen der Farbe Schwarz, androgyn-starker Feminität und aufgebrochener Maskulinität bewegen und ihren TrägerInnen hüllend-stärkenden Schutz bieten. Als bewegt-bewegende Kunstobjekte suchen Esther Perbandts Gewänder auch durchaus gerne den Kontext seelenverwandter Künstler und Kunstphänomene – wenn auch im unumgänglichen Rahmen der Berliner Fashion Week, mögen sie es doch gerne anders.

reflektionen: "Erinnerungen", 14.00 - 16.00 Uhr von/mit Esther Bejarano sowie zur George Grosz-Ausstellung

Aus dem Hamburger Abendblatt vom 10.5.2016:"Heute Abend wird die Patriotische Gesellschaft zum ersten Mal seit 2005 wieder neue Ehrenmitglieder aufnehmen. Die beiden Hamburger könnten unterschiedlicher nicht sein: Die jüdische Deutsche Esther Bejarano, Jahrgang 1924, ist eine der letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz, wo sie Mitglied des Mädchenorchesters war. Heute nutzt sie die Musik, um Kinder und Jugendliche von den Gräueltaten der Nazis zu erzählen." Für uns auch Anlass, an ihre Lesung ebendort zu erinnern.

Archive, The Pop Group und James Chance - "manifesto" und George Grosz in der neo, Do. 22.12.2016, 17.00 - 19.00 Uhr

Archive, The Pop Group, James Chance und noch mehr Sounds von David Bowie und Iggy Pop, dazu ITV-Töne zur Manifesto-Ausstellung von Julian Rosefeldt im Sprengel Museum sowie Ausschnitte von der Kuratorenführung durch die george-Grosz-Ausstellung im Ernst-Barlach-Haus.

neopost 8.12., 17 - 19 Uhr: Pure Volksmusik

"zwischen Himmel und Hölle", Kofelgschroa, den Sex Pistols und Têtes Raides.

Hannah Höch, George Grosz..... Der große Zeitvertreib in reflektionen, Fr. 25.11.16, 14.00 - 16.00 Uhr

Das Ernst Barlach Haus zeigt Bilder von George Grosz. Anlass, die Kuratorenführung von Dr. Karsten Müller erneut zu senden. Gelegenheit, auch noch einmal auf das Werk von Hannah Höch aufmerksam zu machen. Das Kunsthaus Stade eröffnete ja mit "Vorhang auf für...." das Dada-Jahr 2016. in diesem Zusammenhang als Dadaplus der Hinweis auf die phantastische Manifesto-Ausstellung von Julian Rosefeldt im Sprengel Museum. Es ist wirklich lebensgefährlich im heimischen Sessel sitzen zu bleiben! In diesem Sinn*

Archive, WEH und The Pop Group in der neo, Do. 24.11.2016, 17.00 - 19.00 Uhr

Am letzten Sonnabend sorgten WEH im Westwerk für ein intimes,atmosphärisch dichtes Konzert-Erlebnis, am Dienstag dann der fulminante Archive-Auftritt im Docks und am 1. Dezember treten The Pop Group in der Volksbühne in Berlin auf. Wir sprachen mit Mathilde Weh, Danny Griffiths und Dave Pen von Archive und mit Mark Stewart (The Pop Group). Dazu stellen wir die neuen CDs "The False Foundation" von Archive und "Honeymoon on Mars" von The Pop Group vor und streifen durch die CD-Werke "never" und "Velvet Blue" von WEH.

Der Große Zeitvertreib mit George Grosz..... Do. 10.11.2016, 17.00 - 19.00 Uhr in der neo....

Bis zum 15.1.2017 zeigt das Ernst Barlach Haus im Rahmen der Exposition "Der große Zeitvertreib" Werke von George Grosz. Für uns Anlass, am 8.11. an der Kuratoren-Führung von Dr. Karsten Müller, zugleich Direktor des Ernst Barlach Hauses, teilzunehmen und seine Ausführungen aufzunehmen.

reflektionen: Zu Truffauts "Jules und Jim" und dem "Café der Existenzialisten"

Gespräch mit Patricia Klobusiczky, der Neuübersetzerin von "Jules et Jim", dem Roman von Henri Pierre Roché - und "Das Café der Existenzialisten" sowie mit Sarah Bakewell, der Verfasserin von "Das Café der Existenzialisten" (C.H.Beck).

Heute 17 – 19 Uhr in der neopostdadasurrealpunkshow: "Jules und Jim". Patricia Klobusiczky

hat die Romanvorlage zu Truffauts Klassiker der Nouvelle Vague neu übersetzt. (Wieder)Begegnung mit einer starken Persönlichkeit.

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