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Ab heute Abend: Hope of Art – A Solidarity Loop between St. Pauli and Mitilini

Das Hope Project Arts ist eine von rund 80 Initiativen, die versucht, das Leben für die rund 6000 Menschen im Hot Spot Moria erträglicher zu machen. Sie harren zum Teil seit Jahren dort aus, von der EU-Politik zur Untätigkeit verdammt - so auch die Künstler*innen.

"Hope of Art" mit 45 Bildern, die Geflüchtete aus dem Camp "Hot Spot Moria" im Hope Project Arts auf Lesbos gemalt haben.

Das Geld für den Ankauf der Bilder stammt aus dem WOHL ODER ÜBEL Salon in der Wohlwillstraße. Die Idee hinter der Ausstellung "Hope of Art" ist: Der Erlös fließt wieder ins Hope Project Arts, so dass die nächste Ausstellung kommt. So entsteht eine Schleife der Solidarität zwischen St. Pauli und Mitilini, in dessen Stadtgebiet das Camp liegt.

Denn: Es geht um die Würde der Menschen im Hot Spot Moria und um die Mission: Art crossing borders – let the people follow.

Einige Angehörige von Refugees aus dem Hot Spot Moria, die es bereits nach Deutschland geschafft haben, werden am Freitag anwesend sein.

Hope of Art – A Solidarity Loop between St. Pauli and Mitilini
26.4. 20:00 Art Store St. Pauli, Wohlwillstr. 10

Dokument: Klage gegen Kersten Artus vollständig zurückgewiesen

Wir dokumentieren dazu die Pressemitteilung von pro familia Landesverband Hamburg e.V.:

"P R E S S E M I T T E I LU N G
Zum Urteil des Landgerichts Hamburg vom 26. April

Heute hat die Pressekammer des Landgerichts Hamburg entschieden, dass Kersten Artus, Vorsitzende von pro familia Hamburg und Mitglied des Unterstützungskomitee für Kristina Hänel und allen anderen nach § 219a StGB angeklagten Ärzt*innen, den Namen Yannick
Hendricks in Zusammenhang mit seinen Anzeigenaktivitäten gegen Ärzt*innen, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren, nennen und verbreiten darf. Auch das Verbreiten von Presseberichten, in denen das Gemälde gezeigt wurde, das einige Tage an der Frontseite der Roten Flora abgebildet war und entfremdet sein Gesicht zeigte, war zulässig. Die Klage Hendricks‘ wurde vollständig abgewiesen.
Das schriftliche Urteil liegt uns noch nicht vor, wir stellen es aber nach Eingang (voraussichtlich nächste Woche) gerne zur Verfügung

Kersten Artus:
„Ich freue mich, dass meine Auffassung bestätigt wurde, den Namen Yannick Hendricks in Zusammenhang mit seinen Anzeigen gegen Ärzt*innen nach § 219a StGB nennen zu können, und fühle mich nach den Wochen der Unsicherheit erleichtert. Auch dass das Bild seines
Gesichts, das Anfang Februar für einige Tage an der Roten Flora gemalt worden war, verbreitet werden darf, werte ich als gute Bestätigung, zumal ich ja auch nur Presseartikel weiterverbreitet hatte. Ich bedanke mich bei allen, die mich ideell und materiell unterstützt haben. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der § 219a aus dem Strafgesetzbuch verschwindet und Ärzt*innen freie Informationsrechte erhalten.“

RA Dr. Björn Elberling fügt hinzu:
„Wir sehen uns durch die Entscheidung des Landgerichts in unserer Auffassung vollständig bestätigt: Wer, wie der Kläger hier, sich als politischer Aktivist betätigt, kampagnenhaft Ärzt*innen anzeigt und so tief in das Leben ungewollt Schwangerer eingreift, kann sich eben nicht auf einen Anonymitätswunsch zurückziehen. Die dringend notwendige und intensiv geführte Debatte über die Reform der §§ 218 ff und § 219a StGB führt eben auch zu einem erheblichen öffentlichen Interesse an dem Kläger als eine der Personen, die sie maßgeblich mit ausgelöst haben.“"

Das Abendblatt erneut mit Interessengeleiteter Berichterstattung

Das Hamburger Abendblatt veröffentlichte kurz nach Erscheinen der Polizeipressemeldung am gestrigen Nachmittag zu dem mutmaßlichen Security Angriff auf einen Patienten des UKE einen Text, der sich nur durch umgestellte Wortstrings von dieser Meldung der Polizei unterschied. Eigenrecherche Fehlanzeige.

Wir dokumentieren: "...21.04.2019 kam es im UKE zu einem gewalttätigen und lebensgefährlichen Übergriff durch drei Security..."

"Lampedusa in Hamburg
22. April um 11:49 ·

Liebe #African/#Black Community (ABC)

Gestern, am 21.04.2019 kam es im UKE zu einem gewalttätigen und lebensgefährlichen Übergriff durch drei Security-Kräfte gegen einen Patienten aus Kamerun. Nachdem er danach eine Stunde reanimiert werden musste, liegt er seitdem im künstlichen Koma und wird laut Auskunft an seine Verwandten in kritischem Zustand mit sehr begrenzten Lebenschancen verbleiben.

Playlist TimeOut This Is Pop No. 78 vom 24.04.2019 17-19.00 Uhr

TimeOut – 24.04.2019 This Is Pop No. 78 FSK 93,0MHz 17-19.00 Uhr

Artist Titel Label
XTC TimeOut Intro reel by real virgin records
CLOWNS bland is the new black fat wreck
JOHNNY MOPED he's got it damaged goods
OLD FIRM CASUALS holger danske demons run amok entertainment
BRIEFS nazi disco damaged goods
BRAUSEPÖTER falscher alarm tumbleweed
BRAUSEPÖTER dienstag mittag tumbleweed
TERRORGRUPPE leider keine zeit destiny records
HOLY MOLY & THE CRACKERS can‘t get enough pink lane
JOSEPH BOYS fundbüro flight 13 records
JOSEPH BOYS genius bar flight 13 records

AUSFLUG 22.4.19 Das gab´s:

nemora (Exc.) John Eckhardt (19. -28.4. Westwerk)
The Hands Fire! (24.4. Westwerk)
When Her Lips Collapsed Fire!
En træflis å tygge på Maja S. K. Ratkje
The Separate Andreas Spechtl (Auftritt fällt aus)
Wohin Günter Schickert (dito)
Kyrie O Yuki Conjugate (26.4. Hörbar)
Flute Cloud O Yuki Conjugate
geophyte (Exc.) John Eckhardt (27.4. Solokonzert Westwerk)
Salinka. Molika Erlend Apneseth Trio with Frode Haltli (28.4. Westwerk)
Trio Frode Haltli
Ludwig XIV Moskus
Plate Sized Eyes Møster
Sakura Erlend Apneseth Trio

Have a drink on me - Soul Stew, 19 April, 20 Uhr

Have a drink am Tages des "Tanzverbots". Könnt Ihr natürlich trotzdem machen. Und die Soul Stew Radio Show hilft Euch dabei. Neben viel soulful Sounds diesmal auch eine Rückschau auf The Specials und Nilüfer Yanya Live - sowie den umstrittenen Record Store Day. Tune in

(Wiederholung am Mittwoch, 24. April 12 Uhr)

Mondo Bizarro

Mondo Bizarro - Punkrock Radio Special

Do, 18.04., 17-19 Uhr > FSK

Verdammt, es ist schon wieder soweit: die Speerspitze des intellektuellen deutschprachigen Punkrocks scheisst eine neue Single aus. Grund genug uns mitsamt der Band 2 Stunden lang anzupöbeln, Broi zu trinken und vielleicht doch den ein oder anderen stimmigen Akkord zu feiern. Wers glaubt..

Daher wollen wir am Donnerstag auch für eure Wünsche und Nöte offen sein: ihr wollt wissen wie die Texte von Oidorno zustande kommen? Ihr hättet gerne die Broi Rezeptur? Welches Pre- und Aftershave kommt auf die Glatze? Fragt Oidorno! Folgende Nummer schalten wir am Donnerstag 2 Stunden lang frei: (040) 432 500 46

https://oidorno.bandcamp.com
http://mondobizarro.de

Online hören

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