Studio F

- Tirons sur les Cadrans -

Dokumentation, Kontextualisierung und Diskussion zweier Vorträge der gleichnamigen Konferenz, die Mitte November in Berlin stattfand.
Folgende Vorträge werden Dokumentiert:
Katharina Obens (Berlin): Zeit der Scham? Eine Reanalyse sozialwissenschaftlicher Forschung zu Schuld- oder Schamgefühlen in der 3. Generation der Täter- und Mitläufer
Jan Lohl (Hannover): Zur Geschlechtsspezifik transgenerationeller Identifizierungen


- Tirons sur les Cadrans -

Anfang des Jahres 1926 schrieb der sowjetische Avantgardekünstler Majakoski den Aufsatz „Wie macht man Verse“. In diesem Aufsatz entwickelt Majakowski anhand der Produktion des Gedichtes „An Ssergjej Senessin“ seine Auffassung von der Versproduktion. Jessenin hatte 1925 in Leningrad Selbstmord begangen, in dem er sich die Pulsadern aufschnitt und sich anschließend erhängte. Seine Abschiedsverse hielt Majakowski für gefährlich. Die nach Jessenins Tod erschienen Nachrufe für Wortschrott. Hierin zeigen sich schon die Ansätze, die für Majakowski beim schreiben relevant sind: Lyrik soll nicht folgenlos sein, Lyrik hat einen gesellschaftlichen Auftrag, Lyrik muss neuartig sein, Lyrik ist Produktion.
Eine "primitive Zeichnung" (Majakowski über Majakowski) verdeutlicht die Struktur eines gelungenen Verses.
stadtteilradio[at]fsk-hh[pünktchen]org


Asi es The Other Latin Show mit Cecilia Torres & Nadja Jacubowski am Mikrophon & Andres Aspiros an der Technik
Asi [dot] Es [at] web [dot] de
http://de.groups.yahoo.com/group/SonSal/
bei cafe und keksen dies und das aus der stadt und von weiter her. rehvolt'e!
Asi es The Other Latin Show mit Cecilia Torres & Nadja Jacubowski am Mikrophon & Andres Aspiros an der Technik
Asi [dot] Es [at] web [dot] de
http://de.groups.yahoo.com/group/SonSal/
Asi es The Other Latin Show mit Cecilia Torres & Nadja Jacubowski am Mikrophon & Andres Aspiros an der Technik
Asi [dot] Es [at] web [dot] de
http://de.groups.yahoo.com/group/SonSal/
bei cafe und keksen dies und das aus der stadt und von weiter her. rehvolt'e!
emotainment für das beschädigte leben
Ganze Tage in den Bäumen oder im All.

Was immer passieren wird, wir werden darüber nachdenken, wie das Verhältnis von Kunst und Politik weiterhin gedacht, behandelt werden kann. Wir haben die KuratorInnen von WHW aus Zagreb interviewt, vielleicht senden wir das. Sie sind die Kuratorinnen der diesjährigen Istanbul-Biennale und sichten das linke Erbe des 20. Jahrhunderts, bekannt wurden sie mit einer Ausstellung zur Aktualität von Marx 'Kommunistischen Manifest'.


Online hören

.



Feedback

Sendungen