Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen

"Liebe Kollegen, es ist an der Zeit, dass Ihr dahin geht, wo es nach Pfefferspray riecht."

und weiter:
"Man mag es kaum glauben, aber wenn man nachts lange genug wach bleibt, kann man der Tagesschau vor 20 oder auch 30 Jahren tatsächlich entnehmen, dass damals selbst Nachrichtenjournalisten es wagten, der Darstellung der Polizei zu widersprechen."
So klingt der Wunsch nach und der Wille zur Freiheit, der sich durch Foren und Gespräche verbreitet, welche nach dem Polizei Desaster des Hamburger Freitags aufscheinen. Diesen herrlichen Text, aus dem die zwei Zitate stammen, hat publikative.org geschaffen:
http://www.publikative.org/2012/01/11/dahin-wo-es-weh-tut/
Wir mögen das!

Dokumentation: Stellungnahme des FC St. Pauli "Vorkommnisse beim Schweinske Cup"

"Nach den Vorkommnissen beim diesjährigen Schweinske-Cup nimmt der FC St. Pauli Stellung hierzu.

Eines vorweg: Der FC St. Pauli verurteilt jede Art von Gewalt. Von wem auch immer sie im Umfeld eines Fußballspiels ausgeübt wird. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass die überwältigende Mehrheit von St. Pauli-Fans friedfertig ist und Gewalt verabscheut. Aber auch wir verschließen nicht die Augen davor, dass es im Umfeld des FC St. Pauli einige wenige Ausnahmen gibt.

Bis zu 90 Verletzte hat es gestern bei und nach Hooligan Angriffen in der Alsterdorfer Sporthalle gegeben

Die Mehrzahl der Verletzten ist die Folge des Pfeffer- und Knüppeleinsatzes der Polizei ohne jede Rücksicht auch auf die räumliche Situation. Die Ereignisse erinnern an frühere Orgien der Polizei. Dazu hier einige ältere Berichte:

"Wer überleben will verschwindet jetzt!"
http://www.freie-radios.net/29099 (Podcast)
Zum Polizeieinsatz in der Paul Roosen Straße im Juni 2009. Das Vorgehen gegen die Menschen in der Paul Roosen Straße war begleitet gewesen von der Polizeiansage: "Wer überleben will verschwindet jetzt!"

"Mit der Bereitschaft zum Töten"

bnr.de: Im Dienste zweier Herren

Von Anton Maegerle
27.12.2011

In der rechtsextremen Szene sind hunderte V-Leute für die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern tätig. Zahlreiche Spitzel sind im Laufe der Jahrzehnte bereits aufgeflogen.

Dokumentation: Neuer Schmerz aus alter Wunde

In der deutschen Öffentlichkeit hält das Erstaunen und Erschrecken darüber an, dass Neonazis unentdeckt über zehn Jahre morden konnten. Doch was daran ist eigentlich erstaunlich? Dass es militante Rechtsextremisten gibt? Dass sie morden? Oder dass ausgerechnet der deutsche Staat nicht wahrhaben will, wie lange es in Wirklichkeit braucht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Kommentar von Anetta Kahane, Amadeu Antonio Stiftung

Zur Dokumentation: Drei Pressemitteilungen der vergangenen Tage

1.: Veranstaltung zum Polizeiskandal in Dessau
Oury Jalloh’s Tod in der Gewahrsamszelle Nr. 5 – War es Mord?

2. Zomia ist umgezogen

3. "Freigegeben ab 16 Jahren" mhc kritisiert Altersfreigabe
des Films "Romeos"

@1.)
11. Dezember 2011
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Pressemitteilung
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Veranstaltung zum Polizeiskandal in Dessau
Oury Jalloh’s Tod in der Gewahrsamszelle Nr. 5 – War es Mord?

14. Dezember 2011 - 19:00 Uhr
Universität Hamburg, Von Melle Park (VMP) 6, Hörsaal E

Document: Gegenstandpunkt zur aktuellen Veröffentlichung der SPD Hamburg - Wagengruppe Zomia, 22. November

Die Wagengruppe Zomia hat mit Erstaunen und Empörung die gestrige
Pressemitteilung der SPD wahrgenommen – entgegen der Behauptung
konstruktiver Gespräch wird hier eine mediale Diffamierung begonnen. Das
Ziel ist durchsichtig: Solidarität und Unterstützung sollen vorbereitend
für eine Räumung entzogen werden. Dazu ist das Argument der
überheblichen, anspruchsvollen WagenbewohnerInnen, die immer neuen
Forderungen stellen, gar nicht dumm.

Dem entgegnen wir: Zomia ist und war immer bereit, umzuziehen, wenn das

Angst, Wut und Verzweiflung - Hoffnung und Selbstvertrauen

Wir sprechen mit Kutlu von der Microphone Mafia, selber Zeuge zahlreicher Nazi Anschläge. (Podcast: http://www.freie-radios.net/44417) Näheres zur Gruppe auch unter http://www.publikative.org/2010/01/28/esther-bejarano-microphone-mafia-1.... Hört Ihre Raps!

Das deutsche Geheimnis oder Mord als Beruf oder Wer baut welche Connection?

Das Nachmittagsmagazin im Gespräch mit dem Jenaer Pfarrer Lothar König zu Abgründen und Erkenntnissen aus den Nachrichten der vergangenen 8 Tage.
(Podcast: http://www.freie-radios.net/44359)

Wir ergänzen die Sendung mit dem folgenden Auszug von der Homepage des Cafe Morgenland:

Paradigmen der sozialen Explosion

Während die griechischen, französischen und Kopenhagener Riots noch von sozialen Strukturen halbwegs politischer Zusammenhänge begleitet waren, wie deren politischer Inhalt auch zu bewerten ist, so war doch zumindest formal in ihnen die Möglichkeit einer Entwicklungsperspektive aufgehoben. In England wird sichtbar, was geschieht, wenn im Vorfeld der (kommenden) Unruhen politische Strukturen aus- oder weggeschaltet sind: Die soziale Organisierung geschieht dann ausschließlich Bandenförmig; der Riot wird zur Reminiszenz des Townships bzw. der Favela.

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