Sendung: recycling

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recycling: Aktuelle (Krisen-)Bewegungen: (Neo-)Nationalsozialismus und Islamismus (02.04.2019)

Wenn in politischen Kontexten von „Islamismus“ gesprochen wird oder „der Islam“ kritisiert werden, dann meist von Rechts. Mit Faschismus haben diese Positionen keine größeren Probleme oder denken, dass das Problem gegenüber einer sogenannten „islamistischen Bedrohung“ gegenwärtig zu vernachlässigen sei. Die „Islamismuskritik“ dient ihnen nur dazu eigene reaktionäre und rassistische Positionen durchzusetzen.
Das drift Bündnis (Feminist Alliance for Communism) versucht eine dezidiert feministische und kommunistische Position gegenüber faschistischer, neo-nazistischer bzw. rechter völkischer als auch islamistischer Politik zu entwickeln, die beide Formen in ihrer jeweiligen Spezifik sowie zusammen als zwei gegenwärtig besonders einflussreiche politische Bewegungen versteht. Im November 2018 haben sie dazu die Konferenz „Feministische Allianzen. Gegen völkische Rechte & Islamismus“ organisiert.
Mit der Gruppe Kritik und Subversion Hannover vom drift-Bündnis diskutieren wir in der Sendung, was rechte völkische und islamistische Politiken und Ideologien genau sind, versuchen beide Bewegungen differenziert und zusammen zu analysieren und über kommunistische und feministische Gegenstrategien nachzudenken.

Nachzuhören hier bei freie-radios.net

recycling: Wogegen und Wofür? Antifaschistische Stadtteilarbeit (04.03.2019)

Die Gesellschaft und Politik in Deutschland werden immer rechter und menschenverachtender, weshalb wir in der Sendung schon oft von einer Faschisierung gesprochen haben und verschiedenste Momente dieser zusammen besprochen haben. Nirgends ist zu sehen, dass diese Entwicklung irgendwie eingeschränkt wird bzw. werden könnte. Umso entscheidender ist unter diesen Bedingungen eine Reflexion über linke, insbesondere antifaschistische Politik, die einen konkreten, räumlichen und inhaltlichen Fokus hat.

Wir haben verschiedene Gruppen eingeladen, deren Praxis wir wichtig finden und mit denen wir über die Bedingungen und Möglichkeiten linker Politik sprechen wollen. Mit dabei waren Genoss*innen aus der Mokry (Hamburg Wilhelmsburg), die in ihr Projekt unterschiedlichste Personen einbeziehen sowie eine Gruppe aus Frankfurt am Main, die ihren Wohnungsblock organisieren.

Nachzuhören bei freie-radios.net

recycling: Mann, männlicher, Männlichkeiten? (04.02.2019)

Männer. Sind das nicht diese seltsamen Wesen in weissen Trainingssocken und Jogginghosen? In Anzügen und mit Rolex? Auf jeden Fall die, die das Auto fahren, das Geld besorgen und niemals weinen. Auf jeden Fall hört mensch dem Mann zu, wenn er redet, weil er ist klug. Und richtig gut im Bett, immer. Und stark. Und auf jeden Fall darf der Mann alles. Die Recycling-Redaktion (4 Männer, 1 FLIT*tchen) betrachtet sich im Spiegel, redet über Männlichkeit und buchstabiert das Patriarchat und den Kapitalismus auseinander. HERRschaft, soweit das Auge reicht.

Hier könnt ihr die Sendung nachhören: freie-radios.net

recycling: Radikale Musik (feat. Istari Lasterfahrer) (07.01.2019)

Wir eröffnen das neue Jahr mit einem Experiment, welches wir im Laufe des Jahres öfters wiederholen wollen. Als recycling-Redaktion möchten wir mit anderen Sendungen des FSKs gemeinsam einen Sendung produzieren. Auf diese Weise wollen wir unseren Austausch mit anderen Sendungen fördern und erweitern, um uns selbst auch thematisch, musikalisch, inhaltlich, ästhetisch, technisch, menschlich, politisch… weiter zu entwickeln. Diesmal haben wir uns als ersten Mitsendenden Istari Lasterfahrer eingeladen, um mit ihm über radikale Musik zu sprechen. Er selbst macht Musiksendungen im FSK. Die Sendung wird von seinen vielfältigen Hörproben begleitet.

vorbereitende Musik:
https://soundcloud.com/istari-lasterfahrer
https://sozialistischer-plattenbau.org/home/

Wie immer findet ihr unsere Sendung bei freie-radios.net – diesmal aber im geheimen internen Bereich, weil mit radikaler Musik.

recycling: „Enemies of Gemütlichkeit“ und Anti-Heimat-Kunst (03.12.2018)

Wir sprechen mit Johanna Tirnthal & Richard Pfützenreuter über ihre Performance »Enemies of Gemütlichkeit«: "Es war einmal eine Heimat voller Berge, Semmelknödel und herzensguter Menschen: Österreich. Es war sehr gemütlich dort. Von den Berghängen schallten Mozart-Sonaten und die Straßen waren gepflastert mit Weltliteratur. Eine Idylle, wäre nicht die Politik gekommen. Und die Deutschen! Und die Künstler! Alles haben sie beschädigt und beschmutzt. Sind sie noch zu stoppen oder werden sie bald auch deine Gemütlichkeit zerstören? Ein performativer Crash-Kurs in Anti-Heimat- Kunst." (aus der Ankündigung) In unserem ausgedehnten Studiogespräch wollen wir den Bedingungen, Möglichkeiten und den Inhalten sowie Formen einer Anti-Heimat-Kunst nachgehen, wie sie sich in Österreich entwickeln konnte und entwickelt. In Deutschland gibt es eine solche Tradition nicht, warum das so ist und welche Konsequenzen wir daraus ziehen können, wird uns ebenfalls beschäftigen.

Vor unserem Studiogespräch senden wir die Performance »Enemies of Gemütlichkeit«, die auf der Konferenz "Bekenntnis zur Heimatlosigkeit" vom 6.-7.10. in der Roten Flora in Hamburg stattgefunden hat.

Nachzuhören wieder einmal hier: freie-radios.net

recycling: Widerständige Subjektivierung und (Selbst-)Organisation IV – "Inhabit" (30.11.2018)

In unser unregelmäßigen Sendereihe zu den gegenwärtigen (Un-)Möglichkeiten und Formen revolutionärer Politik besprechen wir diesmal das Manifest und die Internetseite: https://inhabit.global/. Gesprächsthemen der Sendung sind die dystopische Geschichtserzählung des Manifests, das Verhältnis von Technik und Befreiung in revolutionärer Politik, die besondere Ästhetik des Manifestes sowie die Strategie- und Praxisvorschläge.

Wie immer nachzuhören bei freie-radios.net

Sendungsankündigung: recycling: Widerständige Subjektivierung und (Selbst)-Organisation IV – Inhabit, Freitag, 30.11., 22-24

Weil wir zu spät für den Transmitter waren die Ankündigung über den Blog:

In unser unregelmäßigen Sendereihe zu den gegenwärtigen
(Un-)Möglichkeiten und Formen revolutionärer Politik besprechen wir
diesmal das Manifest und die Internetseite: https://inhabit.global/.
Gesprächsthemen der Sendung werden die dystopische Geschichtserzählung des Manifests, das Verhältnis von Technik und Befreiung in revolutionärer Politik, die besondere Ästhetik des Manifestes sowie die Strategie- und Praxisvorschläge.

recycling: Stadt-Politik. Und die Moral von der Geschicht, kein Dresden mehr und freie Sicht. (05.11.2018)

Ob die Dresdner Frauenkirche, das Berliner Stadtschloss, die Potsdamer Garnisonskirche oder die Frankfurter Innenstadt. Städtebauliche Projekte mit der Absicht sich scheinbar einen vergangenen Erscheinungsbild anzunähern sind allgegenwärtig. Derart rekonstruierte (Innen)Städte verschleiern dabei Teile der deutschen Geschichte – nämlich den 2 Weltkrieg – und in Ostdeutschland oft auch die DDR. In der Sendung möchten wir uns der zugrunde liegenden Ideologie annähern, darüber hinaus möchten wir am Beispiel Potsdam Rekonstruktion konkret besprechen.

Nachzuhören auf freie-radios.net

recycling: Colour the red Zone? Kunst, Arbeit, Politik, Arbeit,... (01.10.2018)

Inhalt - Material - Form - Wert - Produktionsverhältnisse - Geniestatus - Beruf - Selbstorganisation - Förderanträge - Networking - Farbe - Museum - Rekuperation - Geldanlage - Schaffensprozess - Individualisierung - Gewerkschaft - Widerstand - Kapital - Simulation - Inszenierung - Lifestyle - Freizeit - Konkurrenz - Kulturpolitik - Imitationen - Kollektivität - Kapitalisierung - Kritik - Vielfalt - Prozessorientierung - Andersmachen - Kreativwirtschaft - Drittjob - Kunstäffchen - Übersetzung - Kuration - Mehrwert

Wie immer nachzuhören auf freie-radios.net

recycling: Rassismus in Großbritannien und die Konsequenzen für den deutschen Kontext (03.09.2018)

Im April 2018 jährte sich der rassistische Mord an Stephen Lawrence in London zum fünfundzwanzigsten Mal. Nach langjährigen Kämpfen der Angehörigen entwickelte sich dieser Fall zu einem der skandalträchtigsten und langwierigsten Staatsaffären der britischen Nachkriegsgeschichte. Unter anderem hat er zur Veröffentlichung des Macpherson Berichts geführt, in dem offiziell eingestanden wurde, dass die britische Polizei ein substantielles Rassismusproblem hat. Die hierdurch ausgelösten Reformbestrebungen haben sich rückblickend jedoch als äußerst begrenzt herausgestellt: Rassistische Gewalt und polizeilicher Rassismus prägen weiterhin den gesellschaftlichen Alltag in Großbritannien. In dieser Sendung wollen wir uns mit den verschiedenen Etappen der politischen Auseinandersetzung um diesen in der deutschsprachigen Linken eher unbekannten Mordfall beschäftigen. Dabei soll es auch um die Frage gehen, inwiefern ein solcher Blick nach Großbritannien zur besseren Einschätzung vergleichbarer Fälle im deutschen Kontext wie etwa den NSU-Komplex oder die Morde an Oury Jalloh oder Burak Bektaş beitragen kann.

Ihr findet die Sendung zum Nachhören auf freie-radios.net

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