Industrial

WULP-kein Schluckauf, sondern Name des merkwürdigen Hamburger Spitzbart-Labels. Wir haben begonnen seine Veröffentlichungen vorzustellen (SPK, Throbbing Gristle, Laibach, Werkbund). Diesmal ist der Spiritus Rector selbst anwesend.
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Ist bei Radio Gagarin schon mal Blues gespielt worden? Wenn,
dann nur im metaphorischen Sinne – als Industrial, der Widerspiegelung allen Elends dieser Welt. Blues und im weiteren Sinne Folk scheinen aber für etliche Elektronic-, Noise- oder Experimentalmusiker ein neues Feld der Forschung zu sein und neuere Folkkünstler scheinen Electronic und Fieldrecordings als Anreicherung ihrer Soundpalette zu nutzen. Aber waren Blues- und Folkmusiker nicht selber experimentierende Künstler, die sich z. T. ihre Instrumente selbst bauten, eigenes Tuning entwickelten? Haben nicht die alten Aufnahmen (z. B. von der Anthology of American Folk-Music)eine ganz eigene Klangqualität, aus der die Zeit selbst spricht? Ich recherchiere noch, auf jeden Fall gibt es Musik von Ekkehard Ehlers, Brian Harnetty, Daniel Higgs, Keenan Lawler, James Blackshaw, Junior Kimbrow, John Fahey, Residents.
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wird dieses Mal aus aktuellem Anlass zugunsten von Camp Radio ausfallen.
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Es ist kaum jemandem aufgefallen, dass die letzte Transmitterankündigung unserer Sendung ein Jahr alt war, so zeitlos sind unsere Texte. Die Makramégruppe wird abhängig von Aktualitäten und Eventualitäten randständige Musik präsentieren, längst überfällig war die Vorstellung der bei Walter Ulbricht Schallfolien erschienenen Vinyl-LP von Evapori „Fumes“, wahrlich kein Lärm, diese haben wir im Juni vollzogen. Was im Juli Thema wird, hängt auch von der Urlaubsvertretung ab, dafür Dank an St. Martin oder TBC. In der Hörbar wird es am gleichen Abend kein Haus-, sondern ein Hausratkonzert geben – kein Wunder, dass bei diesen Musikern nie was Anständiges auf den Tisch kommt.
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Wie schon wiederholt gesagt, wir blättern in den letzten Seiten unseres Kompendiums zur elektroakustischen, elektronischen, experimentellen Musik, V-W, haben aber noch nie darüber gesprochen, warum in diesem Bereich Künstler sich so oft als Wissenschaftler gerieren, erkennbar am Vokabular von Experiment, Feldforschung und Programmiercode.
Am Freitag, dem 30. November, treten in der Hörbar aus Polen Kim Nasung und Dress danach folgt aus der Schweiz: Gilles Aubry.
Kim Nasung - a combination of noise and musique concrete,
sonic experiments, explorations of any kind of music sources, exploring the fields of the experimental music, noise, musique concrete and field recordings;
Dress - the listeners of his music variations can experience and notice not only his specific approach but also thoughtfull and full of order structures, which are attracting listeners attention with precision and caring about sophisticated details.
Gilles Aubry - sound artist & computer musican, uses field recordings, improvisation and generative techniques to create environmental compositions at the border of space representation and musical abstraction.
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