Gängeviertel

Happy Birthday, Gängeviertel!


(Quelle: wikipedia)

Heute vor genau zwei Jahren wurde das Hamburger Gängeviertel von etwa 200 Menschen besetzt. Seitdem ist viel passiert und diese Entwicklung hat sich auch im FSK-Programm wiedergespiegelt.

Einige der Beiträge aus letzten 24 Monaten lassen sich auch online bei dem Audioportal der Freien Radios freie-radios.net nachhören:

Musiksendung mit Gesprächsrunde in den ersten 2 Stunden. Moderation: Lars, Michi und Julia

Ikea wird in der Altonaer Innenstadt seinen gelb-blauen Klotz bauen, der Senat und einige BürgerInnen freuen sich riesig. Riesig wird es tatsächlich, das werden wir in Kürze sehen. "Kein Ikea in Altona" hat bis zuletzt wacker gekämpft, doch wenn die Informationen an BürgerInnen gleich geschaltet werden, dann ist oftmals kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Es sei denn, unten steht Ikea drauf...
Die Bäume im Gähler Park stehen noch, die Baumhäuser sind nur weg - Erfolg auf ganzer Linie für die Initiative "Moorburgtrasse stoppen". Jetzt muss bloss noch das Kraftwerk verhindert werden, das bekommen wir doch auch noch hin, nech?!

In unserer Januar-Sendung hatten wir von beiden Initiativen VertreterInnen zu Gast, zudem Till aus dem Gängeviertel.
Er wird mit uns im Mai über die aktuelle Entwicklung und den Status quo des Gängeviertels sprechen. Das Schwabinggrad Ballett nannte das Gängeviertel Shootingstar, neben der Hafenstraße und der Roten Flora - yeah!
Möglicherweise kommt zur Sendung noch ein alter Hase aus der Hafenstr.,dann können wir schön Erfahrungen austauschen und gucken wo die Reise hingeht...

Musikalisch wird es heute ein elektronisches Menü geben. Zum Redaktionsschluss stand noch nicht ganz fest, ob dj powermax112 im Mai kommen kann, wir nehmen es aber an. Ansonsten bespielen Lars und Michi diese flying frontiers Runde bis tief in die Nacht hinein.
Sicher wird es wieder spannend und entspannt, wir freuen uns, Euch viel Spass beim Hören!


Hafenstr. 1988


Gängeviertel 2010


Rote Flora - bleibt unser Haus.


flyingfrontiers [at] yahoo [dot] de
http://das-gaengeviertel.info/

Empfehlung: Schwabinggrad Ballett Live - BUSINESS PUNK CITY

Empfehlung:

Premiere 8.4. - Rote Flora ab 19uhr45 piazza/achidi-john-platz
9. April, 20 Uhr Balduintreppe St. Pauli-Hafenstr.
10. April, 20 Uhr im Gängeviertel
weitere Aufführungen im Juni.

[Podcast] Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung – ist das in Hamburg möglich?

Erster Teil der neuen Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel

Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel

Das Freie Sender Kombinat präsentiert den ersten Teil der neuen Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am letzten Donnerstag, den 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel.

Unter dem Thema „Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung - ist das in Hamburg möglich?“ diskutierten mit dem Publikum der Soziologe Professor Doktor Jens Dangschat vom Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung der TU Wien (Verfasser der Studie „Gentrification in der inneren Stadt von Hamburg) und der Stadtplaner Klaus Overmeyer vom Studio Urban Catalyst aus Berlin (Verfasser der Studie „Kreative Mileus und offene Räume in Hamburg“).

"Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand ein unverhoffter Möglichkeitsraum mitten in Hamburg. Im Februar feierte die Initiative „Komm in die Gänge“ ein halbes Jahr der kulturellen Bespielung und Wiederbelebung des historischen Viertels. Angeregt durch die Aktionen der Initiative haben es die Stadtregierenden mittlerweile von dem ausländischen Investor zurückgekauft, der es abreißen und dort gesichtslose Neubauten errichten wollte.

Daran lässt sich erkennen, wie bedeutend dieser Ort für die Stadtentwicklungspolitik Hamburgs geworden ist. Umso wichtiger ist es, dass das Gängeviertel auch langfristig für das „Recht auf Stadt“ aller BewohnerInnen einsteht. Wie diese Zukunft gestaltet werden kann, darüber möchte die Initative „Komm in die Gänge“ erneut eine lebhafte Diskussion anregen.

Die Initiative möchte das Gängeviertel als offenen und selbstverwalteten Wohn- und Arbeitsraum entwickeln und die Verdrängungsgefahr durch steigende Mieten (Gentrifizierung) ausschließen. Dabei soll allerdings keine Enklave entstehen - im Gegenteil. Es ist vorgesehen, große Teile des Viertels als soziokulturelle Flächen allen HamburgerInnen zur Verfügung zu stellen und damit die Lebensbedingungen in der Stadt zu verbessern sowie die Innenstadt sozialverträglich und kuturell zu beleben."

(aus der Ankündigung)

Die Veranstaltung fand unter reger Beteiligung von gefühlten 100 Zuhörerinnen und Zuhörern, allerdings auch unter erschwerten Bedingungen statt: Kurz zuvor untersagte das Hamburger Bauprüfamt bis auf alle reinen Kunstausstellungen die weitere Nutzung der Räume im Gängeviertel. Als Ausdruck des Protestes dagegen wurde die Diskussionsveranstaltung daher kurzerhand eine Etage tiefer in den Eingangsbereich der U-Bahnhaltestelle Gänsemarkt verlegt.

Nach einem weiteren Titel von der im letzten Jahr erschienenen Compilation "Warp20", die uns die gesamte Sendung über begleiten wird, starten wir dann mit der Veranstaltungsaufzeichnung.

Diese Sendung und auch alle Teile der vorherigen Veranstaltungsreihe aus dem Gängeviertel sind bereits oder werden in Kürze über die FSK-Internetseite fsk-hh.org zum kostenlosen Download zu finden sein.

Eine Sendung der Redaktion 3, zu erreichen über das Freie Sender Kombinat, Eimsbütteler Chaussee 21, 20259 Hamburg. Oder per Email an redaktion3 [at] fsk-hh [dot] org.

Die gesamte Sendung begleitet uns die im letzten Jahr erschienenen Compilation "Warp20", erschienen bei Warp Records.


Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel

Das Freie Sender Kombinat präsentiert den ersten Teil der neuen Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am letzten Donnerstag, den 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel.

Unter dem Thema „Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung - ist das in Hamburg möglich?“ diskutierten mit dem Publikum der Soziologe Professor Doktor Jens Dangschat vom Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung der TU Wien (Verfasser der Studie „Gentrification in der inneren Stadt von Hamburg) und der Stadtplaner Klaus Overmeyer vom Studio Urban Catalyst aus Berlin (Verfasser der Studie „Kreative Mileus und offene Räume in Hamburg“).

"Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand ein unverhoffter Möglichkeitsraum mitten in Hamburg. Im Februar feierte die Initiative „Komm in die Gänge“ ein halbes Jahr der kulturellen Bespielung und Wiederbelebung des historischen Viertels. Angeregt durch die Aktionen der Initiative haben es die Stadtregierenden mittlerweile von dem ausländischen Investor zurückgekauft, der es abreißen und dort gesichtslose Neubauten errichten wollte.

Daran lässt sich erkennen, wie bedeutend dieser Ort für die Stadtentwicklungspolitik Hamburgs geworden ist. Umso wichtiger ist es, dass das Gängeviertel auch langfristig für das „Recht auf Stadt“ aller BewohnerInnen einsteht. Wie diese Zukunft gestaltet werden kann, darüber möchte die Initative „Komm in die Gänge“ erneut eine lebhafte Diskussion anregen.

Die Initiative möchte das Gängeviertel als offenen und selbstverwalteten Wohn- und Arbeitsraum entwickeln und die Verdrängungsgefahr durch steigende Mieten (Gentrifizierung) ausschließen. Dabei soll allerdings keine Enklave entstehen - im Gegenteil. Es ist vorgesehen, große Teile des Viertels als soziokulturelle Flächen allen HamburgerInnen zur Verfügung zu stellen und damit die Lebensbedingungen in der Stadt zu verbessern sowie die Innenstadt sozialverträglich und kuturell zu beleben."

(aus der Ankündigung)

Die Veranstaltung fand unter reger Beteiligung von gefühlten 100 Zuhörerinnen und Zuhörern, allerdings auch unter erschwerten Bedingungen statt: Kurz zuvor untersagte das Hamburger Bauprüfamt bis auf alle reinen Kunstausstellungen die weitere Nutzung der Räume im Gängeviertel. Als Ausdruck des Protestes dagegen wurde die Diskussionsveranstaltung daher kurzerhand eine Etage tiefer in den Eingangsbereich der U-Bahnhaltestelle Gänsemarkt verlegt.

Nach einem weiteren Titel von der im letzten Jahr erschienenen Compilation "Warp20", die uns die gesamte Sendung über begleiten wird, starten wir dann mit der Veranstaltungsaufzeichnung.

Diese Sendung und auch alle Teile der vorherigen Veranstaltungsreihe aus dem Gängeviertel sind bereits oder werden in Kürze über die FSK-Internetseite fsk-hh.org zum kostenlosen Download zu finden sein.

Eine Sendung der Redaktion 3, zu erreichen über das Freie Sender Kombinat, Eimsbütteler Chaussee 21, 20259 Hamburg. Oder per Email an redaktion3 [at] fsk-hh [dot] org.

Die gesamte Sendung begleiten uns die im letzten Jahr erschienenen Compilation "Warp20", erschienen bei Warp Records.


Ein (un)regelmäßiges Update der gegenwärtigen Situation des Gängeviertels, des Frappants und anderer, temporär oder dauerhaft besetzter Orte, über die involvierte Kunst und die Gesten des Widerstands.


[Podcast] "Räume für Kultur"

Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 15. Dezember 2009 aus dem Hamburger Gängeviertel mit Amelie Deuflhard von Kampnagel, dem Soziologen Prof. Dr. Volker Kirchberg und dem Publikum, moderiert vom FSK.

Download unter http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31308

"Zum letzten Mal in diesem Jahr wird gefragt: “Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?” Im Fokus steht die Frage nach der Bedeutung von Kunst und Kultur im städtischen Raum: Welche Funktion übernimmt Kultur in der Stadt, was ist sie uns Bürgerinnen und Bürgern wert und warum braucht die Stadtgesellschaft Räume für die Kultur? Mit Blick auf Raumvorstellungen von diversen Akteuren der Sub- und Hochkultur wird über die Möglichkeiten, Aufgaben, Entwicklungswege und Probleme kultureller Räumen in der Stadt diskutiert." (aus der Ankündigung)

Letzter Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?"

Alle Teile der Reihe finden sich hier.

[Podcast] „Sehnsucht nach Altem“ - Die Stadt und die Erinnerung

Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 1. Dezember 2009 aus dem Hamburger Gängeviertel mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Hermann Hipp und dem Stadtplaner Jo Claussen-Seggelke, moderiert von Susanne Gerbsch, die am Donnerstag in der Sendung „Sehnsucht nach Altem“ - Die Stadt und die Erinnerung lief.

Download unter http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31100

"Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand über Nacht eine selbstorganisierte „Traumstadt“ - mitten in Hamburg. Diese steht der Stadt des Ausschlusses und der Verdrängung, der Stadt des Höchstbieterverfahrens und der Stadt der Tiefgaragen, der Stadt des Marketings und der Stadt der Eventkultur entgegen. Das wirft die Frage auf, wie denn die Stadt eigentlich aussieht, in der wir alle leben wollen. Darüber möchte die Initative „Komm in die Gänge“ eine lebhafte Diskussion in der Hamburger Stadtbevölkerung anregen, denn u.a. mit der Besetzung des Gängeviertels wurde die Frage zwar endlich auf die stadtpolitische Tagesordnung gesetzt, aber entsprechend unserer Forderung nach „Recht auf Stadt“ für alle, soll die Diskussion darüber vor allem von den StadtbewohnerInnen selber getragen werden." (aus der Ankündigung)

Der letzte Teil der Reihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?" findet am Dienstag, dem 15.12.09 um 19:30 Uhr im Gängeviertel statt, dann zum Thema "Räume für Kultur", unter anderem mit Amelie Deuflhard von Kampnagel.

[Podcast] „Die Stadt gehört ja eigentlich allen“

Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 17. November 2009 aus der Jupi-Bar im Hamburger Gängeviertel, unter anderem mit Andrej Holm, Ingrid Breckner und Christoph Schäfer, der am Mittwoch in der Sendung „Die Stadt gehört ja eigentlich allen“ lief.

Download unter http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30781

"Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand über Nacht eine selbstorganisierte „Traumstadt“ - mitten in Hamburg. Diese steht der Stadt des Ausschlusses und der Verdrängung, der Stadt des Höchstbieterverfahrens und der Stadt der Tiefgaragen, der Stadt des Marketings und der Stadt der Eventkultur entgegen. Das wirft die Frage auf, wie denn die Stadt eigentlich aussieht, in der wir alle leben wollen. Darüber möchte die Initative „Komm in die Gänge“ eine lebhafte Diskussion in der Hamburger Stadtbevölkerung anregen, denn u.a. mit der Besetzung des Gängeviertels wurde die Frage zwar endlich auf die stadtpolitische Tagesordnung gesetzt, aber entsprechend unserer Forderung nach „Recht auf Stadt“ für alle, soll die Diskussion darüber vor allem von den StadtbewohnerInnen selber getragen werden." (aus der Ankündigung)

Die Reihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?" wird fortgesetzt am Dienstag, dem 01. und 15.12.09, jeweils 19:30 Uhr im Gängeviertel.

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