Weblog von nfsu

Veranstaltungshinweis für Mittwoch: Wahlanhörung "Housing First": Jetzt sofort!“ im Münzviertel

Wir dokumentieren eine Mitteilung des Bündnis Stadtherz http://www.buendnisstadtherz.org:

Liebe Münzviertlerinnen und Münzviertler,
liebe Freundinnen und Freunde des Münzviertels,
am Mittwoch, den 11. Dez. 2019 - um 19:00 Uhr im „Herz As“ - Norderstraße 50 20097 Hamburg treffen wir uns im Rahmen von Bündnis Stadtherz zu unserer Wahlanhörung "Housing First": Jetzt sofort!“ mit:
Ksenija Bekeris (SPD)
Mareike Engels (Bündnis 90 / Die Grüne)
Andreas Grutzeck (CDU Bezirksfraktion Hamburg Altona)
Cansu Özdemir (DIE LINKE)
Input: Berliner Modellprojekt “Housing First Berlin“ https://housingfirstberlin.de/

Moderation: Friederike Gräff (taz)

Wir freuen uns auf eure Fragen.

Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Stadtteilinitiative Münzviertel

https://taz.de/Wohnraum-fuer-Obdachlose/!5644310/
Facebook: https://www.facebook.com/events/1026667687675650/
Bündnis Stadtherz Web-Site: http://www.buendnisstadtherz.org

www.muenzviertel.de/blog/
www.werkhaus-muenzviertel.de/
www.muenzgarten.wordpress.com/
www.muenzviertel.de
www.viertelzimmer.org

Das Freie Radio Neumünster geht heute on Air

Das Freie Radio Neumünster ist ab Montag, 9. Dezember 2019, erstmals auf der 100,8 MHz zu empfangen! Sechs Jahre nach Gründung, dem anschließenden Aufbau und dem Start im April 2018 zunächst als Webradio, geht nun endlich das erste nichtkommerzielles Lokalradio in Schleswig-Holstein per UKW auf Sendung. In Flensburg ist es auch bald soweit.

...

Wir sind ab 10:30 Uhr mit einem Sonderprogramm zu hören und feiern dieses Ereignis mit allen Unterstützer*innen und Hörer*innen in den Räumen im Großflecken 32 in Neumünsters Innenstadt.

#justiceformbobda - Wissenschaftsausschuss Sitzung am Donnerstag

Wir dokumentieren:
"Liebe Geschwister, Liebe Community,
liebe Freund*innen, Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen
,

wir rufen zur zahlreichen Teilnahme an der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Gleichstellung am

Donnerstag, den 05. Dezember 2019 | 17:00 Uhr

in der Bürgerschaftskanzlei | Sitzungssaal 1 | 3. OG

Schmiedestraße 2 | 20095 Hamburg

auf.

TOP 1:

Klärung der Umstände des Todes William Tonou-Mbodba am 26. April 2019 am UKE

"Feine Sahne Fischfilet erwirken Unterlassungserklärung von Berliner CDU-Fraktion und Bezirksamt Spandau"

Dokumentation:
"Am 23.08.2019 spielten Feine Sahne Fischfilet in Berlin im Rahmen des Citadel Music-Festivals ein Open Air vor zehntausend Fans in der Zitadelle Spandau. Es war ein großes, friedliches, harmonisches Fest, dem noch am Abend nach dem Auftritt vom Leiter der lokalen Sicherheitskräfte bescheinigt wurde, dass es eines der Konzerte mit den wenigsten Sanitätseinsätzen und sonstigen Vorfällen des diesjährigen Citadell Musicfestivals gewesen wäre.

Einladung: »Eiffe for President« - Sonntag, 17., 17 Uhr im 3001 Kino

"morgen gibt es noch einmal - und zum letzten Mal in diesem Jahr - die Gelegenheit, Buch und Film »Eiffe for President« über Hamburgs ersten Graffitikünstler live mit Film- und Buchcrew zu erleben und mit den Produzent*innen zu diskutieren:

Sonntag, 17. November, 17 Uhr, 3001 Kino
https://www.3001-kino.de/programm/detail/19-11-17/2992-eiffe-for-preside...

Mehr zum Buch:

die thede e.V. (Hg.)
Eiffe for President. Alle Ampeln auf Gelb
Für die thede herausgegeben von Christian Bau in Zusammenarbeit mit Artur Dieckhoff
ISBN 978-3-86241-470-3, 144 Seiten, Hardcover, 20,00 Euro
Buch mit Film auf DVD
http://www.assoziation-a.de/buch/Eiffe

Im Mai 1968 kommt niemand an ihm vorbei: Tag und Nacht ist Peter Ernst Eiffe in Hamburg mit dem Filzstift unterwegs und überzieht Toiletten, Verkehrsschilder, Briefkästen mit seinen Sprüchen. Vermutlich ist er der erste Graffititagger Deutschlands. Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit einem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs und ruft die »Freie Republik Eiffe« aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie, gründet er die Partei »Eiffe Brothers«. Weihnachten 1983 entweicht er aus der Anstalt und wird Monate später erfroren aufgefunden.

In den 1990er-Jahren fangen der Filmemacher Christian Bau und Artur Dieckhoff an, sich mit Eiffe zu beschäftigen. In ihrem Dokumentarfilm »EIFFE FOR PRESIDENT« erzählen sie seine Geschichte. Verwandte, Freunde, Weggefährten erinnern sich und schildern seinen Werdegang und seine Außenseiterrolle im SDS.

Eiffe passt in keine Schublade, gilt er den einen als »Rebell mit Filzstift«, ist er für die anderen der »Hofnarr der APO«. Ein Quergeist und zerbrechlicher Mensch. Und einer der Ersten, der die Frage »Wem gehört die Stadt?« durch seine Art, den öffentlichen Raum zu nutzen, aufgeworfen hat. Ein neues Buch vertieft nun die Fragen, die der Film aufgeworfen hat, und trägt bisher Unbekanntes zu Eiffe bei.

»An diesen kurz aufleuchtenden Erfinder eines sarkastischen Messianismus erinnert nun ein schön gemachtes Poesiealbum inklusive der DVD eines Dokumentarfilms, den Christian Bau 1995 gedreht hat. Völlig klar. Diese Stimme muss wieder gehört werden. Denn Eiffe heilt den verlogenen Ernst« (Till Briegleb in der SZ).

Sämtliche Rezensionen zum Buch:
https://www.assoziation-a.de/rezension/buch/Eiffe"

Zweite Pressemitteilung: Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg erteilt jungen Antifaschist*innen Hausverbot

Dokument: "Zweite Pressemitteilung: Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg erteilt jungen Antifaschist*innen Hausverbot im Jugendzentrum „Geschwister-Scholl-Haus“!

Am letzten Donnerstag wurde uns das endgültige Verbot des Antifa-Cafés im Geschwister-Scholl-Haus, durch die Bürgermeisterin, vom Haus mitgeteilt, da wir nicht bereit waren und sind unseren "Titel" zu ändern.
Aus der Presse konnten wir vernehmen, dass es sich angeblich um ein Missverständnis handeln soll.

PM der AntiFa Pinneberg wegen Hausverbot im Geschwister Scholl (!) Haus

(Dokumentation) Pressemitteilung: Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg erteilt jungen Antifaschist*innen Hausverbot im Jugendzentrum „Geschwister-Scholl-Haus“!

Das Antifa-Café landet im Exil – Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg erteilt jungen Antifaschist*innen Hausverbot im Jugendzentrum „Geschwister-Scholl-Haus“!

Lucke Vorlesungen sollen Gleichschaltung an der Universität Hamburg erzeugen

Aus den drei letzten Lucke Vorlesungen des AfD Gründers liegen dem FSK eine Anzahl Berichte vor, wonach kritisch fragende Studierende massiver Einschüchterung durch Sicherheitsdienste und Polizei z.T. Personalienfeststellungen und Verweis aus dem Hörsaal ausgesetzt sind. Lucke selbst feierte sich, ob der räumlichen Nähe des neuen Vorlesungssaals zur Haftanstalt Holstenglacis mit einer Bemerkung, die draußen Protestierenden seien nun leicht dorthin zu verbringen. (Ist das noch faschistische oder ist das schon nationalsozialistische Denke?) Das Universitätsgebäude Jungiusstraße ist vor, während und nach der Lucke Vorlesung auch außerhalb des Hörsaals von einer größeren Anzahl Zivis durchstreunt.
So geht "funktionale Differenzierung", scheint's. Uni Gremien, Wissenschaftsbehörde und weitere Institutionen sind gefordert, der Hamburger Polizei und diesem Professor das Grundgesetz anzulehren! Linkspartei Hamburg: Wie sieht's mit einer SKA zu dem Vorgang aus?

Veranstaltungstip für den Sonntagabend: Eine andere Arbeiter*innenbewegung nach 1968ff.

Es gibt sie noch, die Reihe "Das Erbe von 1968ff.":
Die (")wilden(") Streiks in der Montanindustrie im Saarland und an der Ruhr fanden im September 1969 in Branchen und an Orten statt, an denen die Bewegung der Studierenden kaum eine Rolle gespielt hatte. Diese Streiks waren erfolgreich und führten zu Lohnerhöhungen, aber nicht zur Bildung proletarischer Organisationen. Was bedeutet dieses Aufflackern von nichtnormierten Klassenkämpfen für uns heute? Mit Peter Birke (Uni Göttingen) und Mag Wompel (Labournet). Sonntag, 3. November 2019 19:00 Uhr - Gewerkschaftshaus - Ebene 9 - Besenbinderhof 60, Raum St. Georg.

In der Reihe "Das Erbe von 1968ff. Zum Verhältnis von Klassen- und Identitätspolitik".

Wissenschaftssenatorin und Uni Leitung fordern Polizei an

Die Kandidatin für das Bürgermeisteramt und die Universität haben laut Abendblatt zur Durchsetzung einer weiteren Vorlesung des AfD Gründers Lucke an einem nichtöffentlichen Ort die Unterstützung der Schlägertruppen der Hamburger Polizei erbeten. Wir erinnern eine scharz-grüne Koalition und deren Ende durch die Niederlage der von ihr angestrebten Schulreform. Dem ging eine anhaltende, rechtsmotivierte und rassistisch konnotierte Kampagne voraus in deren Zentrum das traditionsreiche Hamburger Bürgertum stand.

Fälschlich ist eben dieses immer wieder mit dem ticket „liberal“, „demokratisch“ oder „aufgeklärt“ identifiziert. Aus seiner Mitte stammt die seinerzeitige Schwarz-Schill und FDP Koalition – aus seiner Mitte stammen aber auch die Hamburger GRÜNEN, zurückgekehrt als schwarze Schafe an den heimeligen Familientisch. Reumütig verkünden sie dem AfD Gründer ewige Treue im Mantel der „Wissenschaftsfreiheit“ und lassen im Hörsaal die Spitzel und auf der Strasse die Schlagstöcke zum Mittel der Pädagogik walten.

Erinnern wir uns an den vorletzten September: 10.000 Menschen demonstrierten gegen eine Nazi Kundgebung deren Motto „Merkel muß weg“ auf das Herz eines wirklich aufgeklärten bürgerlichen Menschen Standpunkt zielte. Im wahrsten Sinne des Satzes, wie der spätere Mord auf den CDU Politiker Walter Lübcke nachwies. Die Studierenden, welche protestieren gegen das im Lucke Auftritt etablierte Bündnis von Mob und Elite handeln das Motto „Wehret den Anfängen“ praktisch. Sie haben alle Unterstützung verdient.

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