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Der Sternbrücken move: Ein entdachtes Haus und ein Kreiselkonzert

Presseinformation

Sternbrücke - Kreiselkonzert #100 - Do, 14.3.2024, 19.30 Uhr

Mit Das Bo und Diamando kommen am Donnerstag zwei wunderbare Künstler an die Brücke, um den Protest zu unterstützen.

„Wir laden alle Unterstützer:innen zum 100. Kreiselkonzert am Donnerstag an der Sternbrücke ein, um gemeinsam ein kraftvolles Zeichen zu setzen,“ sagt Marlies Thätner, Sprecherin der Initiative Sternbrücke. „Das Konzert #100 in dieser Woche ist besonders: die Bahn droht endgültig mit Abriss der Gebäude in dieser Woche, und Prellbock e.V. wird mit Unterstützung der Initiative Sternbrücke Klage einreichen. Wir bleiben bei unserer Forderung: Baustopp, zumindest Entscheidung der Klage abwarten, am besten gleich mit Neuplanung unter Beteiligung der Bürger:innen beginnen.“

Mit ihren Kreiselkonzerten protestieren Künstler:innen und Bands seit 4 Jahren gegen den Monsterbrücken-Plan. Während der Corona-Zeit war der Wendekreis der Wohlers Allee direkt an der Sternbrücke zeitweise einer der wenigen Orte der Stadt, an dem im Rahmen einer Kundgebung auch Bands spielen konnten.

Marlies Thätner: „Wir sind allen Bands zutiefst dankbar. Die Kreiselkonzerte zeigen, was diesen Ort besonders macht, und worum es sich zu kämpfen lohnt - auf der Straße, vor Ort, und vor Gericht. Die Monsterbrücke ist noch lange nicht gebaut!“

Die Deutsche Bahn hat ihre Zusage, vor Mitte März nicht mit dem Abriss von Gebäuden zu beginnen, gebrochen und das erste denkmalgeschützte Gebäude bereits abgedeckt. Die Brammerfläche ist inzwischen zur Wüste geworden - schauen Sie sich die Zerstörungen vor Ort an, und machen Sie sich ein Bild. Die Klage hat zum Ziel, das weitere Fortschreiten der Zerstörungen zu stoppen, und eine dem Ort angemessene Neuplanung zu erreichen, die die Eingriffe in Stadtbild und Stadtnatur minimiert.

Der Umweltverband Prellbock Altona e.V bereitet mit Unterstützung der Initiative Sternbrücke die Klage gegen die völlig überdimensionierte Neuplanung der Bahn vor. Sie geht vor allem auf die Anforderungen der Verkehrsbehörde zurück, unter der Sternbrücke mehr Platz für den Autoverkehr zu schaffen. Über 700 Spender:innen mit über 45.000 EUR Spenden und inzwischen über 20.0000 Unterstützer:innen auf change.org verlangen eine Neuplanung.

Bildmaterial und aktuelle Karten unter
https://initiativesternbruecke.org/presse/
Baumfällungen: https://initiativesternbruecke.org/2024/03/01/diese-baeume-wurden-jetzt-...
Abgedecktes Haus: https://www.instagram.com/p/C4TQfSZoseg/?utm_source=ig_web_copy_link&igs...

Die Bambule des Ostens waren Betriebsbesetzungen

warum nicht, TESLA?

Aus 1 Mitteilung (SRH)

Für die Stadt ist ein großer Sperrmülltag angedacht. Bitte warten Sie auf Mitteilungen.

Die gegenwärtig weiße Fahne des Papstes

will was? Gewiß keinen Frieden unter den Menschen. Sie steht hier aber auch nicht auf einer der Seiten. Vielmehr ist das eine der ganz wenigen unüberhörbaren Stimmen, die einen Moment des Innehaltens um des Interessewillens schaffen.

Siebter Prozesstag im Fall der Tötung von Mouhamed Lamine Dramé in Dortmund

https://radio.nrdpl.org/2024/03/08/siebter-prozesstag-im-fall-der-toetung-von-mouhamed-lamine-drame-in-dortmund/
Für die Dokumentation und Einschätzung des siebten Prozesstages haben wir mit der Anwältin der Nebenklage Lisa Grüter, Alex vom Solidaritätskreis Justice4Mouhamed, einem freien Journalisten, NSU Watch und dem Grundrechtkomitee gesprochen. Darüber hinaus kommen erstmals die Brüder von Mouhamed, Sidy und Lassana Dramé zu Wort und berichten uns, wie sie den Prozess in Dortmund erleben.

So langsam sollte doch selbst das Volk den Begriff der Hysterie verstanden haben

"Der Fahndungsdruck bleibt hoch: Bei der Suche nach den beiden RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg ist es auch in der Nacht zu Dienstag zu einer Razzia der Polizei in Berlin gekommen."
Dieser Textauszug findet sich unter der Überschrift "ZDF-Moderator Cerne wurde als RAF-Terrorist verhaftet" in einer Rubrik "RAF-Newsblog" im Abendblatt. Dort wird die Überschrift im zweiten Absatz mit einer Festnahme des Fernsehmoderators aus dem Jahre 1978 aufgeklärt.

Sechster Prozesstag im Fall der Tötung von Mouhamed Lamine Dramé in Dortmund

https://radio.nrdpl.org/2024/02/29/sechster-prozesstag-im-fall-der-toetu...

Für die Dokumentation und Einschätzung des Prozesstages vom 28.02.2024 haben wir mit der Anwältin der Nebenklage Lisa Grüter, zwei Vertreter*innen von von Backup, Alex vom Solidaritätskreis Justice4Mouhamed und dem freien Journalisten Frido über den Prozess sowie mit William Dountio vom Solikreis über die Wahrnehmung des Prozesses für die Brüder Sidy und Lassana Dramé und überhaupt für Schwarze Menschen gesprochen.

Erstmals war für den Prozesstag die Befragung weiterer am Einsatz beteiligter Polizeibeamt:innen als Zeug:innen vorgesehen. Insgesamt wurden die Aussagen von zwei Zivilbeamt:innen erwartet. Diese haben sich auch eingelassen und ausgesagt.
Dass die Aussagen von Polizeibeamt:innen als Zeug:innen in einem Strafprozess besonderen Voraussetzungen und Wirkungen unterliegen, hat der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Lukas Theune in seiner Dissertation untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass diesen Personen als sogenannten Berufszeuginnen eine besonders relevante Stellung von Richter:innen und Anwält:innen zugesprochen wird. Polizist:innen wissen als Berufszeuginnen, wie sie sich selbst und ihre Kolleg:innen vor Strafverfolgung schützen können. Personen, die keine Erfahrungen mit Zeug:innen-Aussagen haben, werden im Vergleich dazu strukturell marginalisiert.
Für den Verlauf des weiteren Verfahrens ist an diesem Tag relevant gewesen, dass die polizeilichen Berufszeug*innen mit ihren Aussagen bestätigt haben, dass von Mouhamed keine Gefahr ausging und er auch nicht gewarnt worden ist. Außerdem werden die Effekte dieses Prozesses für die Angehörigen von Mouhamed und für Schwarze und von Rassismus betroffene Menschen reflektiert.

No Justice, No Peace.

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