Weblog von neopostpunk

neopostdadasurrealpunkshow, 22.3. 17-19 Uhr: Patric Seibert – Dramaturg von Frank Castorfs "Der haarige Affe"

Patric Seibert berichtet über seinen biografischen Werdegang, der wesentlich mit geprägt ist vom Zusammenbruch der DDR: "Die Wende hat mich als 15-Jährigen sehr aus der Bahn geworfen." Nach seinem Abitur zog es ihn nach Nowosibirsk, um Musiktheater-Regie zu studieren. 1997 zurück in Berlin findet er "Unterschlupf" am Berliner Ensemble und später dann an der Volksbühne...

Dienstag, 20.3., 14-16 Uhr in "Stimme – Reflektionen und Resonanzen":

Was machen wir bloß mit Shakespeare? Nachsinnen über den "Sturm" Im Thalia Theater und den "Kaufmann von Venedig" im Schauspielhaus.

neo: Vom Leben und Wirken von Hilka Nordhausen im Karoviertel und dem Wundern über tanawo

Connie Lotz-Afken und Michael Kellner führen durch die Ausstellung vom bzw. über das Leben und Wirken von Hilka Nordhausen, die in der Marktstrasse die Buch Hand Lung Welt betrieb. Außerdem fragen wir, was es mit dem Wundern über tanawo auf sich hat, ein Festival für zeitgenössische iranische Kunst und Kultur.

neopostdadasurrealpunkshow, 22.2.2018, 17-19: Alexander Schubert im Gespräch

Im diesjährigen klub katarakt gab es Gelegenheit, die Arbeit des Hamburger Musikers und Komponisten Alexander Schubert gleich aus zwei Perspektiven und damit die Spannweite seines Unterwegseins zwischen Lehre, Komponieren, Improvisieren und Performen kennenzulernen: aus der Perspektive einer Selbstdarstellung im Rahmen der traditionellen Donnerstag-klub-katarakt-Lecture "Präsentationen" sowie der Aufführung seines Stückes "Supramodal Parser" (2015). Die hier zu erlebende monumental-überwältigende, berauschende und wortwörtlich benebelnde Handschrift hat uns neugierig gemacht.

STIMME - 20.2., Maike Mia Höhne zur Berlinale (den Shorts) 2018 (red flags und #me too incl.) + Margareth Kammerer

zum experimentellen Pop-Quartett The Magic I.D.
(Kai Fagaschinski, Klarinette
Margareth Kammerer, Vocals, Gitarren
Christof Kurzmann, Computer, Vocals
Michael Thieke, Klarinette), das auf dem diesjährigen Festival klub katarakt zu hören war.
„Solange wir nicht die Bilder ändern, wird sich nichts ändern. Ich will mit meinem Programm in vielerlei Hinsicht ein Reframing der gesellschaftlichen Verhältnisse ermöglichen – auf Augenhöhe und ohne Abhängigkeitsverhältnisse.“ (Maike Mia Höhne, s. a. www.jorinde-reznikoff.de)

Wem gehört die Avantgarde? - Am Beispiel Malevich in der neo 8.2.18, 17.00 -19.00 Uhr

Aus Anlass der Performance auf Kampnagel

Neopost !! heute !! 17-19 Uhr: Impromptus zu den Ausstellungen

"Glanz und Elend in der Weimarer Republik" in der Schirn Frankfurt (bis zum 25.2.2018) und "Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd" im Bucerius Kunst Forum Hamburg (27.1. - 21.5.2018). Wir sprachen mit der Kuratorin Ingrid Pfeiffer bzw. Kathrin Baumstark und Franz Wilhelm Kaiser.

Von der Kraft des Scheiterns und des Schweigens. Luk Perceval im Gespräch: "Stimme – Reflexionen und Resonanzen", 19.12., 14-16.

Die "innere Freiheit" hat Luk Perceval, der sagt, auf einem Schiff aufgewachsen zu sein, stets vorangetrieben, sich immer wieder auf neue Flusswege einzuschiffen und dabei die offene Weite im Blick zu behalten. Sie hat ihn als jungen Schauspieler und zweifachen Vater aus dem sicheren Hafen einer Festanstellung am Antwerpener Nationaltheater hinaus in das Wagnis der Gründung und Leitung einer freien Truppe getrieben. Doch dieser rebellische Akt war es auch, der die Theaterwelt rasch auf ihn aufmerksam gemacht hat.

Raffael und Bruegel d.Ä. – Welten zeichnerischen Denkens. Neopost, 14.12. 17-19 Uhr.

Raffael und Pieter Bruegel d.Ä.: Unterschiedlicher lässt sich die Welt kaum zeichnerisch erfassen… Wir sprachen mit den KuratorInnen der beiden Ausstellungen in der Albertina – Herrn Achim Gnann (Raffael) und Frau Dr. Eva Michel (Bruegel).
Während Raffael noch bis zum 7. Januar zu sehen ist, muss man für Bruegel inzwischen mit dem Katalog oder der Online-Datenbank der Albertina vorliebnehmen, doch beide sind vorzüglich und ausführlich dokumentiert.

neo......9.11.17, 17.00-19.00 Uhr... RückBlicke

Am leztzten Montag spielten Archive im Bremer Schlachthof, davor The National in der Elbphi und Interpol haben wir verpasst, zusammen eine geballte Ladung an expressiver Melancholie, die zur Stimmung passt, und das hat nicht unbedingt etwas mit der Jahreszeit zu tun.

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